Hacker-Tools häufig mit Sicherheitslücken behaftet
Durchgeführt wurde diese Analyse von dem französischen Sicherheitsexperten Laurent Oudot von Tehtri Security. In den Kreisen der Hacker zeichnet sich ein unterschiedliches Bild ab, wenn es um das Thema Hacking-Tools geht. Einige verwenden selbst entwickelte Tools und Scripts, während viele andere auf vorgefertigte Werkzeuge zurückgreifen.
Eben diese Pakete würden bereits alles beinhalten, was die Angreifer benötigen, um ihre Ziele zu verfolgen. Gegen Angriffe sind diese Anwendungen in vielen Fällen jedoch nicht geschützt.
Die Experten teilten mit, dass die Schlupflöcher in der Software häufig einfach zu finden sind und es daher auch oft problemlos möglich ist, die Identität der Hacker herauszufinden. Insofern lassen sich auch die Spuren bis zu dem PC des Hackers leicht nachvollziehen, heißt es in einem Bericht von 'Pressetext'.
Auch wenn die praktische Verwendung, die alleine schon aus rechtlicher Sicht mit Problemen behaftet ist, gegenwärtig nicht im Vordergrund steht, sollen die Ergebnisse neue Möglichkeiten im Bereich der Internet-Sicherheit aufzeigen.
Schon auf der SyScan 2010 Security Conference in Singapur machten die Sicherheitsexperten auf diesen Sachverhalt aufmerksam. Damals wurden 13 unterschiedliche Sicherheitslücken in gängigen Programmen gefunden und vorgestellt.
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