Studie: Viele Internetnutzer reagieren auf Spam

Spam & Phishing Ein großer Teil der Internetnutzer reagiert auf Spam-Mails, obwohl die Bedrohungen durch Viren, Trojaner und andere Schädlinge hinreichend bekannt sind. Das geht aus einer Studie der Messaging Anti-Abuse Working Group hervor. Nachdem die Studie im letzten Jahr nur in den USA durchgeführt wurde, weitete man sie diesmal nach Europa aus. 57 Prozent der Befragten Internetnutzer gaben an, schon einmal auf Spam reagiert zu haben. Das Problem: Nahezu jede Reaktion bestärkt die Täter darin, dass ihre Bemühungen Früchte tragen.

Obwohl den Internetnutzern bekannt ist, dass sie eine Spam-Mail in ihrem Posteingang haben, öffnen sie die E-Mail oder klicken einen enthaltenen Link an. 46 Prozent der Gruppe, die auf Spam reagiert, gaben dieses Verhalten an. Damit machen sie knapp ein Viertel der gesamten Internetnutzer aus.

Nur 60 Prozent der Umfrageteilnehmer haben angegeben, offensichtlich betrügerische E-Mails nicht zu öffnen. 12 Prozent klicken sogar gutgläubig auf den oftmals enthaltenen Link, der eine Austragung aus der Mailing-Liste verspricht. Allerdings erreichen sie damit genau das Gegenteil. Die Spammer wissen dann ganz genau, dass diese E-Mail-Adresse existiert und schicken noch deutlich mehr unerwünschte Werbung.
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