United Internet bezieht Stellung zur Spam-Studie
Im Rahmen einer Aussendung kritisierte der deutsche Internetkonzern in erster Linie die Methodik dieser durchgeführten Studie. Unter dem Strich kam das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie zu dem Ergebnis, dass in die Postfächer bei Web.de oder GMX mehr unerwünschte Post eingeht, als beispielsweise bei Yahoo oder Microsoft.
Ferner vermuten die Betreiber von GMX und Web.de, dass es sich aufgrund der Untersuchungskriterien, die Microsoft mit dem Fraunhofer-Institut vereinbart hatte, weniger um eine seriöse Untersuchung handelt. Vielmehr sei dies als Werbung für Microsofts Hotmail anzusehen, teilte 'Futurezone' mit.
Dem gegenüber steht die Aussage des SIT. Die Studie wurde zwar finanziell von Microsoft unterstützt, allerdings habe man bei der Beauftragung darauf bestanden, absolut unabhängig diese Tests durchführen zu können, heißt es dazu.
Im Rahmen dieser von Microsoft finanzierten Studie stellte Fraunhofer allerdings klar, dass es sich hierbei nur um eine Momentaufnahme handelt und die Abwehrstrategien besonders im Bereich der Anti-Spam-Technologien häufig angepasst und verbessert werden.
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