Opera demonstriert iPhone-Browser in Barcelona

Handys & Smartphones Wie angekündigt, hat die norwegische Browser-Schmiede Opera den Browser Opera Mini in der geplanten iPhone-Version auf dem Mobile World Congress in Barcelona demonstriert. Dabei wurde auch ein neues Feature enthüllt. So werden geöffnete Tabs in einer horizontalen Leiste am unteren Bildschirmrand in Form von kleinen Vorschaubildern angezeigt. Selbst wenn der Browser geschlossen wird, ist die letzte Anzeige nach dem erneuten Öffnen wieder vorhanden. Da das iPhone kein Multitasking unterstützt, könnte sich diese Eigenheit als sehr praktisch herausstellen.


Der ehemalige CEO von Opera, Jon von Tetzchner, äußerte sich auch zu den Befürchtungen, dass Apple den Browser nicht im App Store zulassen wird. Von Tetzchner kann sich nicht vorstellen, was Apple gegen eine Veröffentlichung eines alternativen Browsers haben könnte. Bislang hat man noch nicht mit Apple gesprochen.

Die Entwickler aus dem Hause Opera gehen davon aus, dass es zahlreiche iPhone-Besitzer geben wird, die auf Opera Mini umsteigen. Interne Tests haben ergeben, dass der Browser im Vergleich zu Safari die sechsfache Geschwindigkeit bietet.

Zudem setzt Opera Mini auf eine serverseitige Kompressionstechnologie, so dass Websites wesentlich kleiner auf dem Smartphone ankommen. Wer einen Handyvertrag besitzt, bei dem jedes Megabyte separat abgerechnet wird, kann davon stark profitieren und deutlich mehr surfen als zuvor.
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