Ex-AMD-Manager hätte niemals eigene CPUs gekauft

Wirtschaft & Firmen Obwohl sich die beiden Chiphersteller Intel und AMD im Wettbewerbsverfahren außergerichtlich geeinigt haben, geht die Untersuchung der Federal Trade Commission (FTC) weiter. Dabei kommen interessante Aussagen ans Tageslicht. So wurde am vergangenen Freitag ein Dokument (PDF) auf der Website der FTC veröffentlicht, in dem ein hochrangiger AMD-Manager zitiert wird. Im Rahmen der internen Kommunikation hat der ehemalige Executive Vice President Henri Richard zugegeben, dass er niemals einen Prozessor aus dem Hause AMD kaufen würde.

"Wenn man die Sache objektiv betrachtet, würde man niemals einen AMD-Prozessor kaufen. Ich würde niemals AMD für einen Personal Computer wählen, wenn ich hier nicht arbeiten würde", wird Richard zitiert. Ein Intel-Sprecher sagte am gestrigen Mittwoch gegenüber 'Cnet', dass im Laufe der Zeit immer mehr derartige Statements auftauchen werden.

Die Aussage stammt aus dem Jahr 2004, eine Zeit, in der AMD nicht so wettbewerbsfähig war wie heute. Laut den Marktbeobachtern von In-Stat hatten sowohl AMD als auch Intel Zeiten, in denen sie stärker oder schwächer waren als ihre Konkurrenten.
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