Elektronischer Personalausweis ab 1. November
"Wir reden schlicht vom neuen Ausweis, denn jeder Bürger wird ihn im Laufe der Zeit wie selbstverständlich bekommen, und er wird fester Bestandteil des täglichen Lebens sein", erklärte Peter Batt, ständiger Vertreter des IT-Direktors im Bundesinnenministerium gegenüber dem 'Behörden Spiegel'. Die Regierung bewirbt den neuen Personalausweis gern als ihr erfolgreichstes IT-Projekt, schließlich ist er kleiner als der alte, kann aber viel mehr.
Der neue Personalausweis kommt in Format einer Kreditkarte und enthält weiterhin ein Foto und verschiedene Angaben zur Identität. Wie beim elektronischen Reisepass muss das Bild aber biometrisch auswertbar sein. Die so gewonnenen Wiedererkennungsdaten sowie Name, Anschrift, Geburtsdatum ect. werden auch auf einem integrierten Chip gespeichert. Auch die Fingerabdrücke des Besitzers können beim Ausstellen des Ausweises gescannt und gespeichert werden - allerdings nur auf freiwilliger Basis.
Eine wesentliche Zusatzfunktion der neuen Ausweise soll die Möglichkeit sein, auch eine elektronische Signatur zu erhalten. Dies würde es ermöglichen, dass sich Nutzer über das Internet beispielsweise bei Behörden aber auch bei Anbietern von Inhalten ohne Altersfreigabe eindeutig identifizieren können.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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