Ein illegaler Download: US-Stadt stoppt freies WLAN
Der Internet-Provider OneCommunity, der die Hotspots im Auftrag der Stadt betrieb, musste den Zugang deaktivieren, nachdem Sony Pictures als Rechteinhaber des fraglichen Filmes eine Abmahnung geschickt hatte. "Es ist unschön, dass eine Person das Angebot für jene ruiniert hat, die es für legale Dinge nutzen", sagte der örtliche Polizeichef Gary Fisher.
Täglich sei das Angebot von einigen Dutzend bis hin zu hundert Menschen genutzt worden, berichtete die Lokalzeitung 'Coshocton Tribune'. Die örtliche Polizei nutzte das Netzwerk, um ihre Berichte über kleinere Vorfälle gleich vor Ort zu verfassen und auch Geschäftsleute von außerhalb riefen häufig E-Mails ab.
Da der Zugang dynamisch vergeben wurde, kann nicht mehr nachvollzogen werden, wer das WLAN unrechtmäßig nutzte. Trotzdem wolle man entsprechende Ermittlungen durchführen, hieß es. Der Zugang wird zukünftig voraussichtlich wieder möglich sein - allerdings nur nach einer Registrierung.
Außerdem hat die Stadtverwaltung bereits eine Software ausfindig gemacht, die illegale Aktivitäten in dem Netz deutlich erschweren könnte. Allerdings ist diese teuer: 2.000 Dollar müssten für die Hardware aufgebracht werden, weitere 900 Dollar pro Jahr für die Software-Lizenz.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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