Schlauere Schüler spielen häufiger am Computer

Spiele Computerspiele sind bei Abiturienten deutlich beliebter als bei Menschen mit niedrigerem Schulabschluss. Zu diesem etwas überraschenden Ergebnis kommt eine Umfrage des IT-Branchenverbandes BITKOM. Fast jeder dritte Abiturient spielt am Rechner, an der Konsole oder mit dem Handy. Bei den Hauptschulabgängern hingegen ist es nur jeder Fünfte. "Mit dem Bildungsniveau wächst die Neigung zu Computerspielen", sagte Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM.

So besitzt auch jeder elfte Abiturient eine Spielkonsole, währen das aber nur bei jedem 20. mit Hauptschulabschluss der Fall ist. Insgesamt gibt es 21 Millionen Video- und Computerspieler in Deutschland. Damit nutzt gut jeder vierte Bundesbürger über 14 Jahren digitale Spiele (29 Prozent).

Am populärsten sind die Computer- und Videospiele bei den 14- bis 29-Jährigen. Knapp 70 Prozent spielen in dieser Altersklasse digital. "Der Trend geht zum vernetzten Spielen, immer mehr Gamer treffen sich online und bilden Spielergemeinschaften", so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Messe, die in diesem Jahr erstmals die Games Convention Online durchführt.

Beliebtestes Spielgerät ist der Computer - 23 Prozent aller Befragten nutzen ihn. Es folgen die Spielkonsole (10 Prozent), Handys (5 Prozent), mobile Konsolen oder Handhelds (2 Prozent).
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