Intel will keine Netbooks mit großem Display

Notebook Der Chip-Hersteller Intel will sich dafür einsetzen, dass auch zukünftig keine Netbooks mit größeren Displays auf den Markt kommen. 12-Zoll-Systeme liegen schon deutlich über dem für das Unternehmen Erträglichen. Pläne einiger Hersteller, noch größere Rechner mit den typischen, preiswerten Netbook-Komponenten wie Intels Atom-Prozessor auf den Markt zu bringen, kritisierte Mooly Eden, Leiter der Mobilty Group bei dem Chip-Konzern.

"Wenn man ein Netbook mit größeren Displays anbietet, erwarten die Leute die Leistung eines Standard-Notebooks", sagte Eden. Die Performance der Geräte könnte die Nutzer deshalb verärgern. Letztlich würde sich dies negativ auf den Ruf des Anbieters und wohl auch Intels auswirken.

Es gebe bereits einige Firmen, die mit größeren Geräten experimentieren. "Versuche dort aber mal mehrere Fenster zu öffnen. Versuche, einige leistungshungrigere Anwendungen zu starten", so Eden. Das Ergebnis wäre äußerst unbefriedigend, prophezeite er.

Statt immer größere Netbooks zu entwickeln, die kaum mit den Erwartungen an die Performance mithalten können, sollten sich die Produzenten auf den eigentlichen Zweck der Geräte konzentrieren. Dem entsprechend sei es sinnvoller, die Rechner immer flacher und leichter zu gestalten, so Eden weiter.
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