Mobilfunker stören sich an Skype auf Nokia-Handys

Handys & Smartphones Im Rahmen des Mobile World Congress hat Skype angekündigt, dass der finnische Handy-Hersteller Nokia die VoIP-Software künftig auf seinen Mobiltelefonen vorinstallieren wird. Dabei stößt man jedoch auf Widerstand von Mobilfunkern. Wie nun bekannt wurde, haben sich die beiden britischen Mobilfunker O2 und Orange bei Nokia beschwert und das Unternehmen aufgefordert, die Voice-over-IP-Software nicht auf den eigenen Mobiltelefonen zu installieren. Der Grund dafür ist, dass man sinkende Einnahmen befürchtet.

Da die Kunden der Mobilfunker über Skype kostenlose Gespräche führen können, würden sie damit den meist teureren Gebühren der Netzbetreiber entgehen. In Deutschland haben viele Mobilfunker die Nutzung von Skype und anderen VoIP-Diensten in ihren AGB verboten.

Wie es heißt, wollen O2 und Orange künftig keine Nokia Handys ins Programm aufnehmen, wenn dort Skype vorinstalliert ist. Ob Nokia letztendlich einen Rückzieher machen wird, oder ob sich das Unternehmen schließlich doch gegen die Netzbetreiber durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.
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