Skype gibt seinen Audiostream-Codec Silk frei
Der Codec wurde nach Angaben des Unternehmens in den letzten drei Jahren entwickelt. Dafür wurden mehrere Millionen Dollar aufgewandt. Silk ist dafür konzipiert, bei geringen Stream-Bandbreiten eine möglichst hohe Audio-Qualität zu gewährleisten.
Wie Jonathan Christensen, Entwicklungschef für Audio und Video bei Skype, ausführte, hoffe man, durch die Freigabe des Codecs einen neuen Industriestandard für die Übertragung von Audio im Netz zu etablieren. Vor allem Handys sollen so zukünftig bessere VoIP-Anwendungen erhalten.
Skype bietet selbst seit einiger Zeit seinen VoIP-Client für Mobiltelefone an. Allerdings wird dessen Nutzung von den Mobilfunkbetreibern behindert. Diese befürchten, dass ihnen wichtige Einnahmen aus Gesprächen verloren gehen, wenn die Nutzer anfangen, in größerem Ausmaß über das Internet zu kommunizieren.
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Christian Kahle
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