Vista: Home Basic-Edition sollte nicht Vista heißen
Man hatte Befürchtungen, dass die deutlich abgespeckte Variante des Betriebssystems die Erwartungen, die von Nutzern in das neue System gelegt wurden, nicht erfüllen kann. Microsoft hatte hier im Vorfeld sehr viel versprochen.
Die Empfehlung, die Home Basic Edition ausschließlich mit dem Windows-, nicht aber mit dem Vista-Branding zu versehen, kam dabei direkt aus dem Produktmanagement des Betriebssystems. Damit würde man verhindern, dass verschiedene optische Effekte, die Anwender mit Vista verbänden, die aber nur in den Premium-Versionen verfügbar sind, für Unmut sorgen, hieß es.
Auch verschiedene große PC-Hersteller sollen den Vorschlag unterstützt haben. So habe sich beispielsweise Dell der Ansicht des Windows-Produktmanagements angeschlossen. Allerdings wurde das Ansinnen letztlich abgelehnt. Auch die Home Basic-Edition sei von der Code-Basis her Teil der Vista-Reihe, auch wenn die Aero-Oberfläche nicht enthalten sei, hieß es.
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Christian Kahle
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