Tauschbörsen: FBI automatisiert Kinderporno-Suche
In diesem Jahr wurden im Rahmen der Aktion allein in Kalifornien bereits 52 Personen angezeigt. Die Ermittlungen führt das Sexual Assault Felony Enforcement (SAFE)-Team der US-Bundespolizei FBI in Zusammenarbeit mit anderen Sonderkommissionen der bundesstaatlichen Polizeibehörden.
Dabei kommen speziell entwickelte Programme zum Einsatz, die in den freigegeben Verzeichnissen von Tauschbörsennutzern automatisiert nach Kinderpornographie suchen. Die Software analysierte im Vorfeld zahlreiche Bilder und Videos, die den Ermittlern bereits vorliegen und prüft, ob auf den Rechnern der Nutzer entsprechende Kopien zu finden sind.
Die gleiche Methode wenden die Polizisten auch im Usenet an. Werden die Fahnder fündig, ermitteln sie die Identität des jeweiligen Nutzers und nehmen diesen fest. Den Beschuldigten drohen wegen des Besitzes von Kinderpornographie bis zu zehn Jahre Haft. Bei Wiederholungstätern ist dieses Strafmaß das Minimum.
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Christian Kahle
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