Tauschbörsen: FBI automatisiert Kinderporno-Suche

Recht, Politik & EU In den USA wurden gestern sieben Männer verhaftet und sollen wegen des Besitzes von Kinderpornographie angeklagt werden. Das ist das Ergebnis von Ermittlungen in Filesharing-Plattformen, die bereits länger andauern. In diesem Jahr wurden im Rahmen der Aktion allein in Kalifornien bereits 52 Personen angezeigt. Die Ermittlungen führt das Sexual Assault Felony Enforcement (SAFE)-Team der US-Bundespolizei FBI in Zusammenarbeit mit anderen Sonderkommissionen der bundesstaatlichen Polizeibehörden.

Dabei kommen speziell entwickelte Programme zum Einsatz, die in den freigegeben Verzeichnissen von Tauschbörsennutzern automatisiert nach Kinderpornographie suchen. Die Software analysierte im Vorfeld zahlreiche Bilder und Videos, die den Ermittlern bereits vorliegen und prüft, ob auf den Rechnern der Nutzer entsprechende Kopien zu finden sind.

Die gleiche Methode wenden die Polizisten auch im Usenet an. Werden die Fahnder fündig, ermitteln sie die Identität des jeweiligen Nutzers und nehmen diesen fest. Den Beschuldigten drohen wegen des Besitzes von Kinderpornographie bis zu zehn Jahre Haft. Bei Wiederholungstätern ist dieses Strafmaß das Minimum.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!