Symbian will Googles "Android" überflüssig machen
Man habe eine gute Beziehung zu Google, ließ Symbian verlauten. Schließlich sei man einer der ersten Plattformanbieter gewesen, der sein System für Googles Anwendungen geöffnet hat. Symbian versucht derzeit, durch eine Neuausrichtung auf Googles Open Handset Alliance zu reagieren.
Der Mehrheitseigner Nokia kauft derzeit die Anteile der anderen Beteiligten Unternehmen auf. Symbian soll dann zu einer vollkommen offenen Plattform werden, um mehr Entwickler anzuziehen und besser gegen den wachsenden Konkurrenzdruck zu bestehen.
Das Unternehmen sieht Googles Bemühungen für eine eigene Plattform offenbar sehr skeptisch. Es sei keine weitere offene Plattform wie Googles "Android" notwendig, wenn es doch schon Symbian gibt. Symbian sei schon heute was "Android" einmal werden soll: vollkommen offen, im Markt etabliert und unter einer gebührenfreien Lizenz erhältlich.
Mit der neu gegründeten Symbian Foundation sieht man sich nun bestens für den Kampf um die Marktführerschaft gerüstet. Symbian-Chef Nigel Clifford erklärte, dass man das Rennen mit der neuen, offenen und integrierten Plattform gewinnen will. Gerade die engen Beziehungen zu den Mobilfunkanbietern und den Netzbetreibern sollen helfen, Symbian eine Spitzenposition zu sichern.
Man sei aber einer Zusammenarbeit mit Google, sei es nun auf Software- oder auf Plattformebene, nicht abgeneigt, hieß es weiter.
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