AVG-Software soll für überflüssigen Traffic sorgen

Internet & Webdienste Der Spezialist für Sicherheits-Software, AVG, sieht sich derzeit heftiger Kritik ausgesetzt. Der Grund dafür ist ein Blogeintrag des britischen IT-Beraters Adam Beale, der dem Unternehmen vorwirft für überflüssigen Internet-Traffic zu sorgen. Den Schuldigen hat Beale dabei mit Version 8.0 der AVG-Sicherheitssuite ausgemacht. Bei Suchanfragen durch den Nutzer werden die Ergebnisse im Voraus überprüft um so zu verhindern, dass man mit Malware infizierte Seiten ansteuert. Diese Funktion verursacht laut Beale Unmengen an Traffic.

Dieses Problem betrifft laut Beale vor allem auch Betreiber von kleinen Internetseiten. Diese würden mit ihren Providern häufig über den Traffic abrechnen. Durch die AVG-Software bekommen sie vermehrt Traffic, die Anzahl der Seitenbesucher bleibt jedoch unverändert. Pro AVG-Nutzer soll der verursachte Traffic rund fünf Prozent höher liegen als ohne AVG-Software.

In einer ersten Stellungnahme erklärte ein Sprecher von AVG, dass das es für das Unternehmen das wichtigste Ziel sei, mit der neuen Funktion die Anwender vor Bedrohungen aus dem Internet zu schützen. Man zeigte sich jedoch einsichtig was das Problem für Webmaster angeht und erklärte, dass man an einer Lösung arbeiten werde.
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