eBay: Weniger Auktionen wegen Streik der Verkäufer

Internet & Webdienste Heute geht die einwöchige Boykott-Aktion gegen das Online-Auktionshaus eBay zuende, zu der zahlreiche auf der Plattform aktive Verkäufer nach Bekanntgabe neuer Gebührenregelungen aufgerufen hatten. Laut US-Medienberichten hatte der Streik der Verkäufer tatsächlich eine geringere Zahl von Auktionen zur Folge. Die Zahl der bei eBay.com eingetragenen Auktionen fiel seit Beginn des Streiks vor einer Woche nach Angaben von Drittfirmen, die die Aktivitäten bei eBay verfolgen, um gut 13 Prozent auf rund 13 Millionen. Die Initiatoren des Streiks hatten in Vorfeld gehofft, dass die Zahl der Auktionen unter 12 Millionen fallen würde, so dass die Auswirkungen ihrer Aktion deutlich besser nachvollzogen werden könnten.

eBay selbst ließ gegenüber US-Medien verlauten, dass interne Daten keinen Rückgang der Verkaufsaktivitäten gezeigt hätten. Das Unternehmen hatte Ende Januar eine geänderte Gebührenstruktur angekündigt, bei der zwar unter anderem die Einstellgebühr für Privatverkäufer wegfällt, eBays Anteil bei erfolgreichem Verkauf aber höher ausfällt.

Außerdem sollen Verkäufer bald keine negative Bewertungen für Käufer abgeben können. Trotz der Proteste will eBay angeblich an seinen Plänen für die neue Gebührenordnung festhalten und diese wie geplant umsetzen. Man habe die Änderungen vor ihrer Bekanntgabe eingehend geprüft, so das Unternehmen.
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