Internet Explorer bald wieder ohne ActiveX-Hürde

Microsoft Vor acht Jahren entbrannte ein Streit zwischen Microsoft und dem kleinen Unternehmen Eolas Technologies. Darin ging es um ein Patent, dass die Redmonder mit dem Internet Explorer verletzen sollen. Die Streitigkeiten wurden im August beigelegt. Um einer hohen Strafe zu entgehen, nahm Microsoft kleine Veränderungen an seinem Browser vor, so dass die Technologie von Eolas nicht mehr verwendet wurde. Seitdem müssen die Nutzer des Internet Explorers die Ausführung eines ActiveX-Elements ausdrücklich bestätigen.

Die Entwickler des Browsers kündigten nun in ihrem Blog an, dass man die Technik von Eolas jetzt offiziell lizenziert hat. In den kommenden Ausgaben des Browsers soll dies berücksichtigt werden. Bereits im Dezember soll es eine "Internet Explorer Automatic Component Activation Preview" geben - eine Vorabversion des Internet Explorers, in der ActiveX-Elemente wieder automatisch ausgeführt werden können.

Zusammen mit den geplanten Service Packs für Windows XP und Windows Vista soll die Eolas-Technologie wieder offiziell Einzug halten. Zudem soll im April 2008 ein kumulatives Update für den Browser aus Redmond veröffentlicht werden, das diese Änderungen ebenfalls vornimmt.

Im Jahr 2003 kam es vor Gericht zu einem Urteil. Microsoft wurde für schuldig befunden und musste 521 Millionen US-Dollar Strafe zahlen. Erst im August 2007 konnten sich Eolas und Microsoft außergerichtlich einigen, nachdem Berufung eingelegt wurde. Die gezahlte Strafe in Höhe von 521 Millionen US-Dollar wurde aufrechterhalten.
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