100-Dollar-Laptop ab November für jeden erhältlich
Dafür kauft er gleich zwei Notebooks, von denen eines an ein Kind in einem Entwicklungsland gehen wird. Das andere Gerät darf man für das eigene Kind behalten. Ursprünglich sollte der 100-Dollar-Laptop nur an Schulkinder in Entwicklungsländern gehen, doch von diesem Plan verabschiedeten sich die Organisatoren jetzt.
Man verhandelt derzeit über Großbestellungen an US-Schulen. Damit will man die Finanzierung der Geräte für die Entwicklungsländer sichern und gleichzeitig die Bekanntheit des Projektes vergrößern. Die Produktionskosten für ein Gerät liegen derzeit bei 185 US-Dollar und sind damit deutlich höher als ursprünglich geplant.
Wie der Name schon sagt, sollte der XO-Laptop eigentlich 100 US-Dollar kosten. Inzwischen ist man bei einem Verkaufspreis von 200 US-Dollar angelangt. Diesen Betrag kann man auch spenden, um einem Schulkind in einem Entwicklungsland ein Bildungs-Notebook zukommen zu lassen.
Nicholas Negroponte vom MIT Media Lab gibt vor allem der Währungsinflation und den steigenden Kosten für Nickel und Silizium die Schuld an den gestiegenden Kosten. Kritiker des Projekts sind der Meinung, dass eine Fehlkalkulation der wahre Grund für den gestiegenden Preis ist.
Weitere Informationen: Laptop.org
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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