Norwegen zukünftig ohne Microsofts Office-Format

Office Die Regierung Norwegens hatte vor einiger Zeit ein Gremium beauftragt herauszufinden, auf welches Office-Format zukünftig in den Behörden gesetzt werden soll. Die Entscheidung fiel gegen das Office-Format von Microsoft und für das OpenDocument-Format (ODF). Die Gründe dafür sind schnell angegeben: Microsofts OOXML kann derzeit nur von Office 2007 verarbeitet werden und ist kein ISO-Standard. ODF dagegen wird von zahlreichen Anwendungen verwendet und ist zudem noch ISO-Standard. Die behörden sollen ihre Dokumente nun sowohl im ODF- als auch im PDF-Format speichern, um sie so auch noch in einigen Jahren öffnen zu können.

Allerdings handelt es sich dabei bisher nur um eine Empfehlung des zuständigen Gremiums an die Regierung. Beobachter der Situation gehen aber davon aus, dass die norwegische Regierung diesem Rat folgen wird.
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