MS vs. EU: Microsoft erfüllt die Forderungen der EU

Microsoft Im März 2004 musste Microsoft eine Rekordstrafe in Höhe von 497 Millionen Euro zahlen, da sie sich nicht an die Spielregeln der Europäischen Union hielten. Die gleichzeitig geforderten Auflagen erfüllten die Redmonder heute fristgerecht. Ursprünglich hätte Microsoft die geforderten Dokumente schon am 15. November einreichen müssen, was das Unternehmen auch tat. Allerdings war die Wettbewerbskommission der Meinung, dass die bereitgestellten Informationen für Wettbewerber die Anforderungen nicht ausreichend erfüllen. Die neue Frist endete heute.

Microsoft muss seinen Wettbewerbern technische Informationen über die Kommunikationsprotokolle und Schnittstellen des Betriebssystems Windows zur Verfügung stellen. Nun ist die Konkurrenz wieder am Zug, denn es ist an ihr, zu beurteilen, ob die heute von Microsoft eingereichten Informationen ausreichend sind.
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