Windows 11: Microsoft behebt Fehler bei Remote-Desktop-Verbindungen

Der Remote-Desktop-Zugriff endet mit einer Fehlermeldung statt mit dem vertrauten Monitor: Windows 11-Nutzer ohne Adminis­trator­rechte konnten sich unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr per Fernzugriff anmelden. Microsoft hat den Bug nun behoben.
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  • Ein Update-Fehler blockierte Remote-Desktop-Verbindungen unter Windows 11
  • Betroffen waren Zielrechner mit aktivierter Funktion Administrator Protection
  • Das Vorschau-Update KB5124010 vom September 2026 löste das Problem erstmals aus
  • Beim Verbindungsversuch erschien für die Betroffenen die Fehlernummer 0xC000000D
  • Mit dem neuen Vorschau-Update KB5127936 beseitigt Microsoft diese Störung nun
  • Als temporäre Lösung galt zuvor das Abschalten des speziellen Administratorschutzes

Wenn die Schutzfunktion den Fernzugriff ausbremst

Das Problem betrifft Windows 11 ab Version 24H2. Auslöser war nach Angaben von Microsoft das Vorschau-Update KB5124010 vom September 2026; auch nach der Installation späterer Updates konnte der Fehler auftreten.

Beim Verbindungsversuch erschien unter Umständen der Code 0xC000000D, begleitet von der Meldung, dass das an eine Funktion übergebene Token ungültig sei. Entscheidend ist dabei die Konfiguration des Zielrechners. Auf ihm muss die Sicherheitsfunktion "Administrator Protection" aktiviert sein.


Vor allem zentral verwaltete Unternehmensgeräte, die als Remote-Desktop-Hosts dienen, sind laut Microsoft betroffen. Gemeint sind also die Rechner, auf die Nutzer aus der Ferne zugreifen wollen.

Die Schutzfunktion soll sensible Eingriffe zusätzlich absichern. Bei entsprechenden Aktionen, etwa der Installation neuer Programme oder Änderungen an der Windows-Registrierung, verlangt sie eine Bestätigung über Windows Hello, beispielsweise per PIN oder biometrischer Erkennung.

Microsoft begann im Oktober 2025 mit der Einführung. In Unternehmen, die Microsofts standardisierte Sicherheitskonfigurationen für Windows 11 verwenden, ist der Administratorschutz inzwischen standardmäßig vorgesehen, sofern die IT-Abteilung keine abweichende Einstellung festgelegt hat.

Update beseitigt die Ursache

Mit dem jetzt veröffentlichten Vorschau-Update KB5127936 stuft Microsoft das Verbindungsproblem als behoben ein. Wer die Aktualisierung schon installiert hat, benötigt die bisherige Übergangslösung nicht mehr.

Wer das Vorschau-Update zunächst auslassen und auf die kumulativen Updates zum nächsten regulären Patchday warten möchte, kann den Fehler vorübergehend umgehen. Dafür muss der Administratorschutz auf den betroffenen Geräten abgeschaltet werden. Microsoft nennt dazu das Zurücksetzen der Richtlinie "User Account Control Type Of Admin Approval Mode" über Microsoft Intune oder die Gruppenrichtlinien. Diese Maßnahme deaktiviert allerdings die betreffende Schutzfunktion und ist deshalb als vorübergehender Ausweg zu verstehen.

Nicht der erste Fehler beim Fernzugriff

Bereits im März 2025 hatte Microsoft ähnliche Verbindungsprobleme bei Remote Desktop und den Remote Desktop Services korrigiert, die nach Windows-Updates seit Januar desselben Jahres aufgetreten waren. Im September 2026 folgten außerplanmäßige Updates gegen weitere Ausfälle der Remote Desktop Services.

Läuft der Fernzugriff bei euch problemlos oder machen Windows-Updates immer wieder Ärger? Schreibt eure Erfahrungen in die Kommentare!

Siehe auch:
Nadine Dressler

Redakteurin für Windows & Netzwerke

Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.

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