Chrome startet nicht: Google untersucht schweren Android-Tablet-Bug

Ein aktueller Fehler im Chrome-Browser von Google sorgt derzeit für Frust bei Nutzern von Android-Tablets. Die Anwendung verweigert den Start und zeigt stattdessen eine Fehlermeldung an. Ein offizieller Patch lässt noch auf sich warten.
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Abstürze auf Android-Tablets

Nutzer von Android-Tablets haben aktuell ein durchaus schwerwiegendes Softwareproblem. Nach der Installation des neuesten Updates für Google Chrome lässt sich der Webbrowser nicht mehr öffnen. Anstatt die Startseite zu laden, schließt sich die Anwendung sofort wieder. Besonders häufig melden Besitzer des Samsung Galaxy Tab S9 FE und des Galaxy Tab S6 Lite den Ausfall. Auch das Xiaomi Pad 6 und das Lenovo Tab M11 zeigen das exakt gleiche Fehlerbild.

Beim Startversuch zeigt das Betriebssystem lediglich die Fehlermeldung an, dass maximal fünf Fenster geöffnet sein dürfen. Danach kehrt das betroffene Gerät umgehend zum Startbildschirm zurück. Entwickler vermuten, dass das Problem mit der neuen Fensterverwaltung für Tablets in der Chrome-Version 148.0.7778.178 zusammenhängt. Offenbar berechnet die Software geschlossene Fenster auf Geräten mit geringerem Arbeitsspeicher falsch und erzwingt daraufhin einen Programmabbruch. Klassische Lösungsansätze wie das Leeren des Zwischenspeichers beheben das Verhalten nicht.


Wie Android Police berichtet, hat Google den Fehler mittlerweile offiziell bestätigt. Ein Support-Mitarbeiter gab auf Reddit an, dass das Unternehmen die genaue Ursache derzeit untersucht. Google stuft das Problem intern mit der höchsten Prioritätsstufe ein. Ein kurzfristiger Lösungsansatz existiert von offizieller Seite jedoch bisher nicht. Anwender müssen sich vorerst gedulden.

Übergangslösung für betroffene Nutzer

Bis zur Veröffentlichung eines offiziellen Patches bleibt Anwendern nur ein Notbehelf. Über den Google Play Store besteht die Möglichkeit, die letzten Updates der App manuell zu deinstallieren. Dadurch wird Google Chrome auf die Werkseinstellung zurückgesetzt und funktioniert wieder regulär. Das Vorgehen hat jedoch einen entscheidenden Nachteil für die tägliche Nutzung.

Durch den Downgrade-Prozess löscht das System alle lokal gespeicherten Browserdaten. Nicht synchronisierte Lesezeichen, gespeicherte Passwörter und offene Tabs gehen dabei unwiderruflich verloren. Wer den potenziellen Datenverlust vermeiden möchte, sollte vorübergehend auf alternative Browser ausweichen.

Als temporärer Ersatz bieten sich Programme wie Mozilla Firefox, Opera, Brave oder Vivaldi an. Die Anwendungen lassen sich direkt über den Google Play Store beziehen und arbeiten unabhängig von der fehlerhaften Fensterverwaltung.

Seid ihr von dem Fehler auf eurem Tablet betroffen? Welche Browser nutzt ihr derzeit? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!

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