Tesla-Insider geben zu, dass Full Self-Driving eine Katastrophe ist

Elon Musk verspricht für Teslas Autopilot seit Jahren vollautonomes und sicheres Fahren. Die Realität der internen System-Trainer zeigt jedoch ein drastisch anderes Bild voller ignorierter Ampeln, Tempolimits und Beinaheunfälle - so Insider.
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Zweifel an Teslas Autopilot

Hunderte Tesla-Mitarbeiter in den USA sichten täglich Videomaterial, um das Fahrassistenzsystem FSD zu trainieren. Doch diese Arbeit hat offenbar ihre Tücken: Denn ehemalige Angestellte berichten von massiven Problemen bei der Software. Das System ignoriert demnach regelmäßig rote Ampeln, weicht Einsatzfahrzeugen nicht aus und überschreitet systematisch Tempolimits. Die als Daten-Labeler bezeichneten Fachkräfte sehen täglich Beinaheunfälle, weshalb die meisten von ihnen die Nutzung des Systems für sich selbst kategorisch ausschließen.

Elon Musk verspricht seit Jahren vollautonome Fahrzeuge. Die Realität der Trainingsdaten zeigt jedoch ein anderes Bild. Die Kameras erfassen Situationen, in denen die Autos auf Schulbusse oder Tiere zufahren, ohne rechtzeitig zu bremsen. Während das Management Geschwindigkeitsüberschreitungen oft als niedrige Priorität einstuft, betrachten die Entwickler die grundlegenden Schwächen der künstlichen Intelligenz mit großer Sorge.


Geschönte Sicherheitsdaten

Wie die Nachrichtenagentur Reuters nach Interviews mit ehemaligen Mitarbeitern in einem großen Report berichtet, sei das interne Vertrauen auf einem Tiefpunkt. Sieben von neun befragten Spezialisten gaben an, sie würden sich niemals in ein FSD-gesteuertes Auto setzen. Ein ehemaliger Entwickler bezeichnete die offiziellen Sicherheitsstatistiken des Konzerns laut dem Bericht als stark irreführend.

Der Autohersteller behauptet, sein System sei zehnmal sicherer als ein menschlicher Fahrer. Verkehrsforscher kritisieren die zugrundeliegende Methodik jedoch scharf. Das Unternehmen vergleiche schwere Unfälle seiner modernen Flotte mit Bagatellschäden aller US-Fahrzeuge, deren Durchschnittsalter bei fast 13 Jahren liege. Eine bereinigte Analyse zeigt, dass der tatsächliche Sicherheitsvorteil deutlich geringer ausfällt.

Zu den intern dokumentierten Problemen gehören laut dem Bericht das Ignorieren von Fußgängern an Zebrastreifen, fehlende Bremsmanöver bei Autobahnausfahrten sowie die Gefährdung von Arbeitern in Baustellenbereichen. Solche Vorfälle führten in der Vergangenheit bereits zu Ermittlungen der US-Behörden und hohen Schadensersatzforderungen. Ein Urteil in Florida kostete das Unternehmen kürzlich rund 208 Millionen Euro.

Robotaxi mit Einschränkungen

Auch die jüngsten Tests der autonomen Taxiflotte in Texas basieren offenbar auf streng kontrollierten Bedingungen. Die Teststrecken wurden im Vorfeld detailliert kartiert und händisch mit Anmerkungen versehen. Das widerspricht der offiziellen Behauptung, die Software könne sich ohne lokales Kartenmaterial überall in Echtzeit zurechtfinden. In der Praxis operieren die Fahrzeuge also nur in engen Zonen.

Würdet ihr euch aktuell einem vollautonomen System anvertrauen oder fahrt ihr lieber selbst? Teilt eure ehrlichen Gedanken und Bedenken gerne mit uns unten in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Tesla-Mitarbeiter berichten von massiven Softwareproblemen beim FSD-System
  • Viele Datenanalysten lehnen die Nutzung der Technik für sich privat ab
  • Verkehrsforscher halten die offiziellen Sicherheitsdaten für irreführend
  • Ein Urteil in Florida führte zu einer Strafzahlung von 208 Millionen Euro
  • Die Tests der autonomen Taxis beruhen auf speziell kartierten Strecken
  • Kameras der Fahrzeuge erkennen oft weder Tiere noch haltende Schulbusse

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