Absatzkrise bei Tesla: Dieses Fahrzeug ist die neue Hoffnung
Nach dem Fokus auf autonome Robotaxis ändert Tesla seine Strategie. Ein neues, kompaktes Elektro-SUV soll den Absatz wieder ankurbeln. Das günstige Modell vereint Selbstfahrtechnik mit klassischer Steuerung für den globalen Massenmarkt.
Das geplante Fahrzeug misst knapp 4,28 Meter in der Länge und liegt damit im Bereich eines VW ID.3. Ähnliche Pläne waren aber auch schon 2021 durchgesickert und bisher nicht realisiert. Um die Produktionskosten zu senken, sind eine kleinere Batterie und ein einzelner Elektromotor vorgesehen. Das Gewicht soll bei rund 1.500 Kilogramm liegen.
Das neue Modell ist als Hybridlösung geplant: Es soll autonom fahren können, aber weiterhin Lenkrad und Pedale für menschliche Fahrer haben. Tesla reagiert damit auf die Einschätzung, dass eine weltweite Zulassung reiner Robotaxis noch Jahre dauern dürfte. In der jüngeren Vergangenheit hatte Firmenchef Elon Musk ein Einstiegsmodell für den Massenmarkt verworfen.
2024 erklärte er ein herkömmliches Auto für 25.000 US-Dollar (etwa 21.318 Euro) für verzichtbar, da die Zukunft fahrerlosen Cybercabs gehöre. Deren Entwicklung und Zulassung ziehen sich jedoch hin. Zugleich verzeichnet der Konzern das dritte Jahr in Folge rückläufige Absatzzahlen im Kerngeschäft. Bereits beim Model 3 dauerte es mehrere Jahre, bis der versprochene Basispreis von 35.000 US-Dollar (etwa 29.845 Euro) für kurze Zeit verfügbar war.
Diese Bilder wurden...
...bereits 2021 gezeigt. Bilder: Kolesa
Damals stand das Unternehmen kurz vor der Insolvenz, bevor die Massenproduktion stabil anlief. Heute nutzt Tesla optimierte Fertigungsmethoden wie das sogenannte Gigacasting, bei dem große Karosserieteile aus einem Stück gegossen werden.
Ein günstigeres Modell könnte die Marktposition gegenüber der wachsenden Konkurrenz stärken. Vor allem asiatische Hersteller drängen mit preiswerteren Fahrzeugen auf den globalen Markt. Für das neue Fahrzeug sind folgende Eckdaten im Gespräch:
Ein kompaktes Fahrzeug von Tesla könnte den Markt beleben. Würdet ihr ein solches Modell den bisherigen Fahrzeugen vorziehen? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Strategiewechsel bei Tesla
Die Strategiepläne im Hauptquartier des US-Automobilbauers Tesla ändern sich erneut. Statt wie zuletzt auf autonomes Fahren zu setzen, rückt ein neues Fahrzeugsegment in den Fokus. Schon vor einigen Wochen hatte Elon Musk sich zu einem möglichen neuen SUV geäußert, jetzt gibt es ein Update.Das geplante Fahrzeug misst knapp 4,28 Meter in der Länge und liegt damit im Bereich eines VW ID.3. Ähnliche Pläne waren aber auch schon 2021 durchgesickert und bisher nicht realisiert. Um die Produktionskosten zu senken, sind eine kleinere Batterie und ein einzelner Elektromotor vorgesehen. Das Gewicht soll bei rund 1.500 Kilogramm liegen.
Abkehr von reinen Robotaxis
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtet, kontaktiert der Hersteller bereits Zulieferer. Zunächst ist die Fertigung in der Gigafactory in Shanghai geplant, später ist eine Ausweitung nach Europa und in die USA vorgesehen.Das neue Modell ist als Hybridlösung geplant: Es soll autonom fahren können, aber weiterhin Lenkrad und Pedale für menschliche Fahrer haben. Tesla reagiert damit auf die Einschätzung, dass eine weltweite Zulassung reiner Robotaxis noch Jahre dauern dürfte. In der jüngeren Vergangenheit hatte Firmenchef Elon Musk ein Einstiegsmodell für den Massenmarkt verworfen.
2024 erklärte er ein herkömmliches Auto für 25.000 US-Dollar (etwa 21.318 Euro) für verzichtbar, da die Zukunft fahrerlosen Cybercabs gehöre. Deren Entwicklung und Zulassung ziehen sich jedoch hin. Zugleich verzeichnet der Konzern das dritte Jahr in Folge rückläufige Absatzzahlen im Kerngeschäft. Bereits beim Model 3 dauerte es mehrere Jahre, bis der versprochene Basispreis von 35.000 US-Dollar (etwa 29.845 Euro) für kurze Zeit verfügbar war.
Diese Bilder wurden...
...bereits 2021 gezeigt. Bilder: Kolesa
Damals stand das Unternehmen kurz vor der Insolvenz, bevor die Massenproduktion stabil anlief. Heute nutzt Tesla optimierte Fertigungsmethoden wie das sogenannte Gigacasting, bei dem große Karosserieteile aus einem Stück gegossen werden.
Ein günstigeres Modell könnte die Marktposition gegenüber der wachsenden Konkurrenz stärken. Vor allem asiatische Hersteller drängen mit preiswerteren Fahrzeugen auf den globalen Markt. Für das neue Fahrzeug sind folgende Eckdaten im Gespräch:
Übersicht
- Kompakte Bauweise mit rund 4,28 Metern Länge
- Geringeres Gewicht von etwa 1.500 Kilogramm
- Günstigerer Einstiegspreis als beim aktuellen Model 3
Blick auf die Zeitpläne
Trotz der Pläne gilt ein kritischer Blick auf den Zeitplan als angebracht. Tesla stellt immer wieder Produkte vor, deren Markteinführung sich dann erheblich verzögert. Den Sportwagen Roadster und den Elektro-Lastwagen Semi präsentierte das Unternehmen bereits 2017. Während der Lastwagen erst jetzt in die Massenproduktion geht, ist der Sportwagen weiterhin nicht auf dem Markt.Ein kompaktes Fahrzeug von Tesla könnte den Markt beleben. Würdet ihr ein solches Modell den bisherigen Fahrzeugen vorziehen? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren mit uns!
Kommt ein günstiger Tesla?
Tesla plant angeblich ein völlig neues, kompaktes Elektro-SUV. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll es sich dabei nicht um eine abgespeckte Version der aktuellen Modelle handeln, sondern um eine eigenständige Entwicklung für den Massenmarkt.
Was kostet das neue Modell?
Offizielle Preise gibt es noch nicht. Es heißt jedoch, dass das Fahrzeug deutlich unter dem aktuellen Einstiegspreis des Model 3 liegen soll. Zum Vergleich: Das Model 3 startet in Deutschland derzeit bei knapp 37.000 Euro.
Ein Preis im Bereich von 25.000 Euro wird in Branchenkreisen oft diskutiert. Für Arbeitnehmer mit Dienstwagenanspruch oder für den privaten Arbeitsweg würde ein solches Preisniveau den Einstieg in die Tesla-Welt sehr attraktiv machen.
Ein Preis im Bereich von 25.000 Euro wird in Branchenkreisen oft diskutiert. Für Arbeitnehmer mit Dienstwagenanspruch oder für den privaten Arbeitsweg würde ein solches Preisniveau den Einstieg in die Tesla-Welt sehr attraktiv machen.
Welche Technik steckt im neuen SUV?
Um Kosten zu senken, soll Tesla auf eine kleinere Batterie und einen einzelnen Elektromotor setzen. Dies würde bedeuten, dass die Reichweite voraussichtlich unter den rund 500 Kilometern des aktuellen Model Y liegt.
Zudem soll das Fahrzeug mit etwa 1,5 Tonnen deutlich leichter werden als das Model Y (ca. 2 Tonnen). Für den städtischen Pendelverkehr oder mittlere Strecken zum Rechenzentrum dürfte diese Effizienzsteigerung im Alltag völlig ausreichen.
Zudem soll das Fahrzeug mit etwa 1,5 Tonnen deutlich leichter werden als das Model Y (ca. 2 Tonnen). Für den städtischen Pendelverkehr oder mittlere Strecken zum Rechenzentrum dürfte diese Effizienzsteigerung im Alltag völlig ausreichen.
Fährt das Auto komplett autonom?
Das neue SUV soll eine sogenannte Doppelnutzungs-Plattform bieten. Angeblich plant Tesla ein Fahrzeug, das zwar die Hardware für autonomes Fahren besitzt, aber weiterhin mit Lenkrad und Pedalen für menschliche Fahrer ausgestattet ist.
Dies ist eine pragmatische Lösung. Da regulatorische Hürden für komplett fahrerlose Autos in Europa noch hoch sind, behalten Sie als Fahrer die volle Kontrolle. Gleichzeitig profitieren Sie von künftigen Software-Updates für Assistenzsysteme.
Dies ist eine pragmatische Lösung. Da regulatorische Hürden für komplett fahrerlose Autos in Europa noch hoch sind, behalten Sie als Fahrer die volle Kontrolle. Gleichzeitig profitieren Sie von künftigen Software-Updates für Assistenzsysteme.
Wie kompakt ist das neue SUV?
Den Berichten zufolge soll das Fahrzeug eine Länge von etwa 4,28 Metern aufweisen. Damit wäre es rund einen halben Meter kürzer als das Model Y und entspräche in etwa den Abmessungen eines VW ID.3.
Diese kompakten Maße sind besonders im städtischen Raum ein großer Vorteil. Die ewige Parkplatzsuche in engen Firmenparkhäusern oder dicht besiedelten Wohngebieten dürfte sich mit diesem Format deutlich entspannter gestalten.
Diese kompakten Maße sind besonders im städtischen Raum ein großer Vorteil. Die ewige Parkplatzsuche in engen Firmenparkhäusern oder dicht besiedelten Wohngebieten dürfte sich mit diesem Format deutlich entspannter gestalten.
Zusammenfassung
- Tesla plant ein kompaktes Elektro-SUV als günstige Alternative zum Model Y
- Mit 4,28 Metern Länge zielt das Modell auf neue Käuferschichten ab
- Kleinere Batterie und ein Motor senken Kosten und Gewicht auf etwa 1.500 Kilogramm
- Start der Produktion ist in Shanghai, später folgen Europa und die USA
- Tesla setzt auf Hybridkonzept mit Autonomie sowie Lenkrad und Pedalen
- Grund sind langsame Zulassungen für Robotaxis und sinkende Absatzzahlen
Siehe auch:
- Tesla Semi spart massiv an Gewicht ein, will mit Diesel konkurrieren
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