MacBook Neo: Virtualisiertes Windows toppt native Single-Core-Leistung
Apple startet zum für die Hersteller von Windows-PCs ungünstigsten Zeitpunkt mit dem MacBook Neo erstmals einen Angriff auf den Markt für günstige Notebooks. Laut dem Virtualisierungsspezialisten Parallels läuft darauf Windows sogar teilweise besser als auf x86-Systemen.
Bei Tests mit einer Reihe von Benchmarks (Geekbench, PassMark, 3DMark, PCMark, Blender und Unigine) soll das MacBook Neo mit dem sechskernigen Apple A18 Pro und acht Gigabyte Arbeitsspeicher bei Verwendung von Windows 11 Build 26200 in Verbindung mit sechs virtualisierten CPU-Cores und sechs Gigabyte RAM-Nutzung erstaunlich gute Performance in Parallels Desktop geliefert haben.
Beim Multicore-Benchmark lagen die Messwerte allerdings rund 40 Prozent unter denen, die man mit dem nativ laufenden Windows 11 auf dem Dell-Notebook erzielen konnte. Bei der Grafikleistung waren die Werte sogar 50 Prozent niedriger. Für Office-Aufgaben war die Performance im Schnitt um rund 20 Prozent geringer als auf dem Dell-System.
Parallels Desktop ist nach Aussage der Entwickler somit aufgrund des für die Virtualisierung nötigen Overheads natürlich nicht in der Lage, in Multi-Core-Tests ein nativ laufendes System zu schlagen. Allgemein gesehen soll die Leistung aber ausreichen, um damit alltägliche Aufgaben auf dem MacBook Neo unter Windows durchzuführen, vorausgesetzt, man versucht keine grafisch anspruchsvollen Dinge zu erledigen.
Bei typischen Office-Szenarien sei die Gesamt-Performance allerdings mehr als ausreichend, heißt es. Der auf acht Gigabyte beschränkte Arbeitsspeicher des MacBook Neo sei allerdings die "minimale praktisch nutzbare Konfiguration", weil dadurch beim parallelen Betrieb von MacOS und Windows nur begrenzt Raum nach oben verbleibe, so Parallels.
Siehe auch:
- MacBook Neo greift den Markt für günstige Notebooks erstmals an
- Parallels Desktop ist nun auch mit dem MacBook Neo kompatibel
- Virtualisiertes Windows zeigt 20 Prozent mehr Single-Core-Leistung
- Multicore-Werte liegen rund 40 Prozent unter nativem Windows-Betrieb
- Grafikleistung fällt virtualisiert etwa 50 Prozent niedriger aus
- Für alltägliche Office-Aufgaben reicht die Leistung laut Parallels
- Acht Gigabyte RAM gelten als minimale praktisch nutzbare Konfiguration
Parallels Desktop jetzt auch für MacBook Neo
Parallels Desktop ist seit Kurzem auch mit dem MacBook Neo kompatibel. Damit können Besitzer von Apples günstigstem Notebook seit Jahren bei Bedarf Windows virtualisiert laufen lassen. Nach Angaben von Parallels liefert der Apple-Laptop in bestimmten Bereichen sogar bessere Leistungswerte als vergleichbar bepreiste Windows-Laptops, auf denen das Microsoft-Betriebssystem nativ läuft.Bei Tests mit einer Reihe von Benchmarks (Geekbench, PassMark, 3DMark, PCMark, Blender und Unigine) soll das MacBook Neo mit dem sechskernigen Apple A18 Pro und acht Gigabyte Arbeitsspeicher bei Verwendung von Windows 11 Build 26200 in Verbindung mit sechs virtualisierten CPU-Cores und sechs Gigabyte RAM-Nutzung erstaunlich gute Performance in Parallels Desktop geliefert haben.
In Single-Core-Tests 20% vorn, sonst schwach
Im Vergleich mit einem Dell Pro 14, das den Intel Core Ultra 5 235U (2,0 GHz Basistakt, 2P + 8E + 2UE CPU-Kerne) in Verbindung mit 16 GB RAM und nativ laufendem Windows 11 Build 26200 an Bord hatte, konnte man im Schnitt eine um 20 Prozent höhere Single-Core-Performance messen, so die Macher der Virtualisierungslösung.Beim Multicore-Benchmark lagen die Messwerte allerdings rund 40 Prozent unter denen, die man mit dem nativ laufenden Windows 11 auf dem Dell-Notebook erzielen konnte. Bei der Grafikleistung waren die Werte sogar 50 Prozent niedriger. Für Office-Aufgaben war die Performance im Schnitt um rund 20 Prozent geringer als auf dem Dell-System.
Parallels Desktop ist nach Aussage der Entwickler somit aufgrund des für die Virtualisierung nötigen Overheads natürlich nicht in der Lage, in Multi-Core-Tests ein nativ laufendes System zu schlagen. Allgemein gesehen soll die Leistung aber ausreichen, um damit alltägliche Aufgaben auf dem MacBook Neo unter Windows durchzuführen, vorausgesetzt, man versucht keine grafisch anspruchsvollen Dinge zu erledigen.
Bei typischen Office-Szenarien sei die Gesamt-Performance allerdings mehr als ausreichend, heißt es. Der auf acht Gigabyte beschränkte Arbeitsspeicher des MacBook Neo sei allerdings die "minimale praktisch nutzbare Konfiguration", weil dadurch beim parallelen Betrieb von MacOS und Windows nur begrenzt Raum nach oben verbleibe, so Parallels.
Siehe auch:
- MacBook Neo: Neues Design überrascht mit hoher Reparierbarkeit
- Asus-Manager: Das MacBook Neo ist ein "Schock" für die Industrie
- Preis-Leistungs-Hit: MacBook Neo überholt das M1-MacBook Air
- MacBook Neo: Apples erster Budget-Laptop - Das steckt drin, das nicht
- Ups... Apple leakt aus Versehen das kommende "MacBook Neo"
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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