PC-Markt stürzt erneut ab - Nutzer müssen mit Höchstpreisen rechnen
Die Hersteller von PCs und Notebooks hatten sich zuletzt gerade über die zaghafte Erholung ihres Marktes gefreut, da kommt auch schon der nächste Tiefschlag. In diesem Jahr werden die Verkaufszahlen wohl erneut deutlich einbrechen.
Die Technologiebranche stehe derzeit unter erheblichem Druck, erklärte IDC-Manager Ryan Reith. Zahlreiche wirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen erschwerten Unternehmen die Planung erheblich. Die Kombination verschiedener Krisen führe zu massiven Störungen in der gesamten Branche. Gleichzeitig sei völlig unklar, wann sich die Situation wieder entspannen werde. Diese Unsicherheit mache strategische Entscheidungen für viele Unternehmen extrem schwierig, für einige Branchen gehe es sogar ums wirtschaftliche Überleben.
Noch im Dezember hatten die Marktforscher eine deutlich moderatere Entwicklung erwartet. Damals prognostizierte IDC lediglich einen Rückgang der PC-Auslieferungen um 2,4 Prozent für 2026. Seitdem habe sich die Lage jedoch weiter verschärft. Neben dem weiterhin knappen RAM-Angebot tragen laut den Analysten auch politische Fehlentscheidungen und wirtschaftliche Unsicherheiten zu der angespannten Situation bei.
Trotz der sinkenden Stückzahlen sehen die Marktforscher einen überraschenden Nebeneffekt. Die anhaltenden Engpässe führen dazu, dass Hersteller ihre Geräte deutlich teurer anbieten. Dadurch steigen die Umsätze trotz geringerer Verkaufszahlen. Für PCs erwartet IDC in diesem Jahr ein Umsatzplus von 1,6 Prozent auf rund 274 Milliarden Dollar. Im Tablet-Segment soll der Umsatz sogar um 3,9 Prozent auf etwa 66,8 Milliarden Dollar wachsen.
Nach Einschätzung der Analysten markiert diese Entwicklung das Ende einer langen Phase besonders günstiger Computer und Tablets. Verbraucher müssten sich darauf einstellen, dass Geräte in den kommenden Jahren spürbar teurer bleiben. Eine deutliche Entspannung bei den Preisen sei frühestens im Jahr 2028 zu erwarten.
Siehe auch:
Zweistellig ins Minus
Die Marktforscher von IDC erwarten für den PC-Markt im Jahr 2026 einen deutlich stärkeren Einbruch als bislang angenommen. Nach einer neuen Prognose sollen die weltweiten PC-Verkäufe in diesem Jahr um mehr als elf Prozent zurückgehen. Ein wichtiger Grund dafür ist der anhaltende Mangel an Arbeitsspeicher, der die Produktion weiterhin beeinträchtigt und die Preise steigen lässt. Nach Einschätzung der Analysten könnten die Probleme in den Lieferketten sogar bis ins Jahr 2027 hinein andauern.Die Technologiebranche stehe derzeit unter erheblichem Druck, erklärte IDC-Manager Ryan Reith. Zahlreiche wirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen erschwerten Unternehmen die Planung erheblich. Die Kombination verschiedener Krisen führe zu massiven Störungen in der gesamten Branche. Gleichzeitig sei völlig unklar, wann sich die Situation wieder entspannen werde. Diese Unsicherheit mache strategische Entscheidungen für viele Unternehmen extrem schwierig, für einige Branchen gehe es sogar ums wirtschaftliche Überleben.
Noch im Dezember hatten die Marktforscher eine deutlich moderatere Entwicklung erwartet. Damals prognostizierte IDC lediglich einen Rückgang der PC-Auslieferungen um 2,4 Prozent für 2026. Seitdem habe sich die Lage jedoch weiter verschärft. Neben dem weiterhin knappen RAM-Angebot tragen laut den Analysten auch politische Fehlentscheidungen und wirtschaftliche Unsicherheiten zu der angespannten Situation bei.
Auch Tablets betroffen
Die Schwierigkeiten beschränken sich zudem nicht nur auf den klassischen PC-Markt. Auch Tablets sind betroffen: In diesem Segment rechnen die Analysten für 2026 mit einem Rückgang der Verkäufe um rund 7,6 Prozent.Trotz der sinkenden Stückzahlen sehen die Marktforscher einen überraschenden Nebeneffekt. Die anhaltenden Engpässe führen dazu, dass Hersteller ihre Geräte deutlich teurer anbieten. Dadurch steigen die Umsätze trotz geringerer Verkaufszahlen. Für PCs erwartet IDC in diesem Jahr ein Umsatzplus von 1,6 Prozent auf rund 274 Milliarden Dollar. Im Tablet-Segment soll der Umsatz sogar um 3,9 Prozent auf etwa 66,8 Milliarden Dollar wachsen.
Nach Einschätzung der Analysten markiert diese Entwicklung das Ende einer langen Phase besonders günstiger Computer und Tablets. Verbraucher müssten sich darauf einstellen, dass Geräte in den kommenden Jahren spürbar teurer bleiben. Eine deutliche Entspannung bei den Preisen sei frühestens im Jahr 2028 zu erwarten.
Zusammenfassung
- IDC erwartet für 2026 einen PC-Verkaufsrückgang von über elf Prozent
- Anhaltender RAM-Mangel beeinträchtigt die Produktion und treibt Preise
- Lieferkettenprobleme könnten laut Analysten bis ins Jahr 2027 andauern
- Noch im Dezember hatte IDC nur einen Rückgang von 2,4 Prozent erwartet
- Auch der Tablet-Markt ist betroffen, hier sinken Verkäufe um 7,6 Prozent
- Trotz sinkender Stückzahlen steigen die Umsätze durch höhere Preise
- Eine deutliche Preisentspannung sei laut IDC frühestens 2028 erwartbar
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen