Jetzt also doch: Windows 10-Ende lässt den PC-Markt kräftig wachsen
Der weltweite Absatz von PCs hat im vergangenen Quartal überraschend deutlich zugelegt. Nach aktuellen Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC stiegen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,4 Prozent auf insgesamt 75,9 Millionen Geräte.
Während die Verkaufszahlen in Nordamerika nur um rund ein Prozent zulegten, verzeichneten die Märkte in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) sowie im asiatisch-pazifischen Raum ein Plus von etwa 14 Prozent. Den stärksten Beitrag zum weltweiten Wachstum leistete Japan, wo die Nachfrage besonders hoch ausfiel. In anderen Regionen blieb der Zuwachs laut IDC "moderat".
An der Spitze der Hersteller bleibt Lenovo. Der Anbieter setzte im dritten Quartal 19,4 Millionen PCs ab, das ist ein kräftiges Plus von 17,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der chinesische Konzern konnte seinen Marktanteil damit auf 25,5 Prozent ausbauen (Vorjahr: 23,8 Prozent). Auf Platz zwei folgt HP mit 15 Millionen verkauften Geräten und einem Wachstum von 10,7 Prozent. Der Marktanteil des US-Unternehmens blieb mit 19,8 Prozent nahezu unverändert.
Mit dem deutlichen Wachstum und einer weiter anziehenden Nachfrage nach modernen Systemen deutet vieles darauf hin, dass der PC-Markt nach Jahren der Stagnation wieder auf einem nachhaltigen Erholungskurs ist. Angesichts dessen, dass die Grenzen zu anderen Kategorien, insbesondere den Tablets, immer stärker verschwimmen, sind hier aber auch gewisse Unsicherheiten enthalten.
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Nordamerika schwächelt unter Zöllen
Damit setzt sich die Erholung des Marktes für Desktop-PCs und Notebooks fort, die vor allem durch den Umstieg auf Windows 11 und den Ersatz älterer Geräte befeuert wird. "Das laufende Jahr zeigt insgesamt eine starke Entwicklung, doch die regionalen Unterschiede sind erheblich", erklärte Jean Philippe Bouchard, Vizechef der Marktforschung bei IDC. Besonders in Nordamerika sei das Wachstum durch Importzölle und konjunkturelle Unsicherheiten gebremst worden. Die Nachfrage nach neuen PCs, die mit Windows 11 kompatibel sind, dürfte laut Bouchard jedoch bis weit ins Jahr 2026 anhalten.Während die Verkaufszahlen in Nordamerika nur um rund ein Prozent zulegten, verzeichneten die Märkte in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) sowie im asiatisch-pazifischen Raum ein Plus von etwa 14 Prozent. Den stärksten Beitrag zum weltweiten Wachstum leistete Japan, wo die Nachfrage besonders hoch ausfiel. In anderen Regionen blieb der Zuwachs laut IDC "moderat".
An der Spitze der Hersteller bleibt Lenovo. Der Anbieter setzte im dritten Quartal 19,4 Millionen PCs ab, das ist ein kräftiges Plus von 17,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der chinesische Konzern konnte seinen Marktanteil damit auf 25,5 Prozent ausbauen (Vorjahr: 23,8 Prozent). Auf Platz zwei folgt HP mit 15 Millionen verkauften Geräten und einem Wachstum von 10,7 Prozent. Der Marktanteil des US-Unternehmens blieb mit 19,8 Prozent nahezu unverändert.
Nachhaltige Erholung
Dell belegt weiterhin Rang drei, verkaufte jedoch nur 10,1 Millionen PCs - ein bescheidener Zuwachs von 2,6 Prozent. Der Marktanteil des Konzerns sank damit von 14,2 auf 13,3 Prozent. Dahinter folgen Apple und ASUS: Apple konnte seine Verkäufe um 13,7 Prozent auf 6,8 Millionen Computer steigern und erreichte einen Anteil von 9 Prozent. Asus setzte 5,9 Millionen Geräte ab, ein Plus von 11,4 Prozent, und behauptete sich mit einem stabilen Marktanteil von 7,8 Prozent.Mit dem deutlichen Wachstum und einer weiter anziehenden Nachfrage nach modernen Systemen deutet vieles darauf hin, dass der PC-Markt nach Jahren der Stagnation wieder auf einem nachhaltigen Erholungskurs ist. Angesichts dessen, dass die Grenzen zu anderen Kategorien, insbesondere den Tablets, immer stärker verschwimmen, sind hier aber auch gewisse Unsicherheiten enthalten.
Zusammenfassung
- PC-Verkäufe steigen im letzten Quartal weltweit um 9,4 Prozent auf 75,9 Mio
- Wachstum durch Windows 11-Umstieg und Ersatz veralteter Geräte angetrieben
- Regionale Unterschiede deutlich: Europa und Asien plus 14 Prozent, USA nur 1 Prozent
- Lenovo führt mit 25,5 Prozent Marktanteil und 17,3 Prozent Verkaufswachstum
- HP, Dell, Apple und ASUS folgen auf den weiteren Plätzen der Rangliste
- Nachfrage nach Windows 11-kompatiblen Geräten soll bis weit ins Jahr 2026 anhalten
- PC-Markt zeigt nach Jahren der Stagnation nachhaltigen Erholungskurs
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