IDC: PC-Verkäufe im ersten Quartal 2026 trotz Speicherkrise gestiegen
Während die PC-Verkaufszahlen im ersten Quartal 2026 gegenüber dem letzten Quartal des Vorjahres nach dem Weihnachtsgeschäft wie immer schwächer ausfielen, entwickelte sich der Markt nach Angaben der Analysten von IDC überraschend gut. Im Jahresvergleich wurden sogar mehr PCs verkauft.
Dies sei trotz der sich verschlechternden makroökonomischen Bedingungen und der Probleme aufgrund von Engpässen bei der Verfügbarkeit von Speicherprodukten der Fall, so IDC. Die Marktbeobachter führen die Entwicklung darauf zurück, dass viele Kunden wegen der zahlreich vorhergesagten und teilweise auch schon erfolgten massiven Preissteigerungen infolge der Speicherkrise noch versucht hätten, den Preiserhöhungen zuvorzukommen.
Außerdem wechseln derzeit viele Kunden von Windows 10 und beschaffen dabei auch neue Hardware, während Intel mit der "Panther Lake"-Serie eine neue Generation von Laptop-Chips auf den Markt gebracht hat. Dies trägt nach Ansicht der Marktforscher ebenfalls zu einer im Jahresvergleich höheren Nachfrage bei.
So gingen die PC-Verkäufe in Nord- und Südamerika im Jahresvergleich im ersten Quartal 2026 um 3,3 Prozent zurück, während in der "EMEA"-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) ein Anstieg um 7,4 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des letzten Jahres zu verzeichnen war.
Für den weiteren Jahresverlauf geht IDC davon aus, dass sich Verschiebungen im Markt ergeben könnten, weil die Nachfrage aufgrund der Speicherkrise bei manchen Herstellern deutlich einbrechen könnte, wenn diese ihre Gerätepreise anheben müssen. Der Erfolg einzelner Anbieter hänge davon ab, ob sie sich ausreichende Mengen an Speicherprodukten zu günstigeren Preisen gesichert haben, um die Krise besser zu überstehen als ihre Mitbewerber.
Siehe auch:
IDC: PC-Verkäufe legen im Jahresvergleich leicht zu
Die Marktforschungsfirma International Data Corporation (IDC) hat jüngst ihre neuesten Zahlen zur Entwicklung des PC-Markts veröffentlicht. Nach Angaben des Unternehmens stiegen die PC-Verkäufe im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres im ersten Quartal 2026 sogar leicht an.Dies sei trotz der sich verschlechternden makroökonomischen Bedingungen und der Probleme aufgrund von Engpässen bei der Verfügbarkeit von Speicherprodukten der Fall, so IDC. Die Marktbeobachter führen die Entwicklung darauf zurück, dass viele Kunden wegen der zahlreich vorhergesagten und teilweise auch schon erfolgten massiven Preissteigerungen infolge der Speicherkrise noch versucht hätten, den Preiserhöhungen zuvorzukommen.
Außerdem wechseln derzeit viele Kunden von Windows 10 und beschaffen dabei auch neue Hardware, während Intel mit der "Panther Lake"-Serie eine neue Generation von Laptop-Chips auf den Markt gebracht hat. Dies trägt nach Ansicht der Marktforscher ebenfalls zu einer im Jahresvergleich höheren Nachfrage bei.
Lenovo weiter Nr. 1
Die Liste der führenden PC-Hersteller blieb im ersten Quartal 2026 weitgehend unverändert. Marktführer ist wie zuvor Lenovo mit einem Marktanteil von 25,2 Prozent. Auf den weiteren Plätzen der Top-5 folgen laut IDC die Hersteller HP, Dell, Apple und Asus. Wer genauer hinsieht, kann eine unterschiedliche Marktentwicklung bei PCs in den verschiedenen Regionen der Welt erkennen.So gingen die PC-Verkäufe in Nord- und Südamerika im Jahresvergleich im ersten Quartal 2026 um 3,3 Prozent zurück, während in der "EMEA"-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) ein Anstieg um 7,4 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des letzten Jahres zu verzeichnen war.
Für den weiteren Jahresverlauf geht IDC davon aus, dass sich Verschiebungen im Markt ergeben könnten, weil die Nachfrage aufgrund der Speicherkrise bei manchen Herstellern deutlich einbrechen könnte, wenn diese ihre Gerätepreise anheben müssen. Der Erfolg einzelner Anbieter hänge davon ab, ob sie sich ausreichende Mengen an Speicherprodukten zu günstigeren Preisen gesichert haben, um die Krise besser zu überstehen als ihre Mitbewerber.
Zusammenfassung
- IDC meldet im ersten Quartal 2026 trotz Krisen ein leichtes Plus beim PC-Absatz
- Nach dem Weihnachtsgeschäft fiel der Absatz saisonal, blieb aber über dem Vorjahr
- Trotz schwacher Konjunktur und Speicherengpässen kauften viele vor dem Preisanstieg
- Der Umstieg von Windows 10 und Intels Panther Lake stützten die Nachfrage
- Lenovo blieb mit 25,2 Prozent vorn, gefolgt von HP, Dell, Apple und Asus
- Amerika verlor 3,3 Prozent, die EMEA-Region legte im Jahresvergleich um 7,4 Prozent zu
- IDC erwartet weitere Marktverschiebungen durch Speicherkrise und Preisdruck
Siehe auch:
- PC-Markt stürzt erneut ab - Nutzer müssen mit Höchstpreisen rechnen
- Speicherkrise lässt Gebrauchtmarkt für PCs und Notebooks aufblühen
- Jetzt also doch: Windows-10-Ende lässt den PC-Markt kräftig wachsen
- Drohende Zölle und Windows-10-Ende: PC-Markt wächst deutlich
- Marktanteile von PC-Grafikkarten: Intel ist jetzt total irrelevant geworden
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