PC-Hersteller in der Krise:
MSI kündigt Preiserhöhungen von 15-30% an
Der taiwanische PC-Hersteller MSI hat jüngst ebenfalls eine Erhöhung der Preise vieler seiner Produkte angekündigt. Aufgrund der stark gestiegenen Kosten für Speicher und andere Komponenten sollen MSI-Produkte bald 15-30 Prozent mehr kosten.
Huang bestätigte, dass die gesamte Hardware-Branche die schwierigsten Marktbedingungen der letzten Jahrzehnte vor sich habe. Weil die Speicherhersteller im Grunde ihre gesamte Fertigung auf die Interessen der großen Technologiekonzerne und anderer Unternehmen ausgerichtet haben, die massiv in den Aufbau von Kapazitäten aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz investieren, kommen alle anderen Marktsegmente laut Huang zu kurz.
Bei MSI versucht man sich der geänderten Lage anzupassen. Einerseits konzentriert sich das Unternehmen laut dem General-Manager auf ohnehin höherpreisige Produkte aus dem Premium-Bereich, während man andererseits in den Ausbau seiner Aktivitäten rund um Server- und KI-bezogene Produkte investiert.
Auf der PC-Seite seiner Geschäfte versucht MSI das Geschäft mit günstigeren Produkten um rund 30 Prozent zu reduzieren. Gleichzeitig versucht man mit den Speicherherstellern längerfristige Verträge auszuhandeln, um die Verfügbarkeit von Speicherprodukten auf mehrere Jahre zu sichern. Gleichzeitig plant das Unternehmen auch eine Reihe neuer Mainboards, die sowohl DDR5- als auch DDR4-Arbeitsspeicher auf dem gleichen Board unterstützen.
Siehe auch:
- MSI kündigt Preiserhöhungen von 15 bis 30 Prozent für seine Produkte an
- Gestiegene Speicherpreise und Komponentenkosten sind die Hauptursache
- Speicherhersteller priorisieren KI-Bedarf großer Technologiekonzerne
- Bei Desktop-Grafikkarten besteht eine Versorgungslücke von 20 Prozent
- MSI fokussiert sich verstärkt auf höherpreisige Produkte im Premiumsegment
- Das Geschäft mit günstigen Produkten soll um 30 Prozent reduziert werden
- Neue Mainboards sollen sowohl DDR5- als auch DDR4-Speicher unterstützen
MSI sieht 'größte Krise' in der Firmengeschichte
Bei einem Gespräch mit Vertretern der Finanzwelt und Investoren erklärte Huang Jinqing, General Manager von MicroStar International (MSI) laut einem Bericht des taiwanischen Nachrichtenportals United Daily News, dass das Unternehmen seine Preise bald um 15 bis 30 Prozent erhöhen will.Huang bestätigte, dass die gesamte Hardware-Branche die schwierigsten Marktbedingungen der letzten Jahrzehnte vor sich habe. Weil die Speicherhersteller im Grunde ihre gesamte Fertigung auf die Interessen der großen Technologiekonzerne und anderer Unternehmen ausgerichtet haben, die massiv in den Aufbau von Kapazitäten aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz investieren, kommen alle anderen Marktsegmente laut Huang zu kurz.
Grafikkarten: Nachfrage höher als Chip-Verfügbarkeit
MSI hat neben den enorm gestiegenen Preisen für Speicherchips inzwischen auch mit Problemen bezüglich der Verfügbarkeit von Grafikprozessoren von Nvidia zu kämpfen. Weil Nvidia sich ebenfalls voll auf KI-Chips konzentriert, bestehe derzeit eine Lücke von rund 20 Prozent zwischen der Nachfrage rund um Desktop-Grafikkarten und dem, was MSI und andere Board-Partner überhaupt liefern können.Bei MSI versucht man sich der geänderten Lage anzupassen. Einerseits konzentriert sich das Unternehmen laut dem General-Manager auf ohnehin höherpreisige Produkte aus dem Premium-Bereich, während man andererseits in den Ausbau seiner Aktivitäten rund um Server- und KI-bezogene Produkte investiert.
Auf der PC-Seite seiner Geschäfte versucht MSI das Geschäft mit günstigeren Produkten um rund 30 Prozent zu reduzieren. Gleichzeitig versucht man mit den Speicherherstellern längerfristige Verträge auszuhandeln, um die Verfügbarkeit von Speicherprodukten auf mehrere Jahre zu sichern. Gleichzeitig plant das Unternehmen auch eine Reihe neuer Mainboards, die sowohl DDR5- als auch DDR4-Arbeitsspeicher auf dem gleichen Board unterstützen.
Siehe auch:
- PC-Markt stürzt erneut ab - Nutzer müssen mit Höchstpreisen rechnen
- Speicherkrise macht alles teuer: Lenovo & Dell erhöhen PC-Preise stark
- Valve bestätigt die "PC-Preis"-Ausrichtung der Steam Machine
- ARM-PCs mit Windows 11: Neue Chips sollen Preise weiter drücken
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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