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Fernseher: Wo Panasonic draufsteht, ist jetzt kein Panasonic mehr drin
Wo Panasonic draufsteht ist bei Fernsehern zukünftig nicht mehr Panasonic drin. Der japanische Elektronikkonzern zieht sich endgültig aus der eigenen Produktion von TV-Geräten zurück, die Marke soll allerdings erhalten bleiben.
Laut dem Marktforschungsunternehmen Omdia gehörte das Unternehmen im ersten Quartal 2025 zu den fünf umsatzstärksten TV-Marken weltweit, konnte diese Position jedoch nicht durchgehend behaupten. Mit der neuen Partnerschaft soll Skyworth nun Panasonic-Fernseher in den USA und Europa vertreiben. In Europa peilen die Unternehmen mittelfristig einen zweistelligen Marktanteil an.
Panasonic selbst will sich zukünftig auf Know-how, Qualitätskontrolle und eine gemeinsame Entwicklung konzentrieren, insbesondere bei Premium-OLED-Modellen. Der Konzern betonte zudem, dass der Support für alle bis März 2026 verkauften Geräte sowie für Modelle ab April weiterhin gewährleistet sei.
Der Schritt markiert einen weiteren Wendepunkt in der traditionsreichen TV-Geschichte des Unternehmens. In der Hochphase der Plasma-Technologie dominierte Panasonic den Markt: 2010 lag der Marktanteil bei über 40 Prozent und damit vor Konkurrenten wie Samsung und LG. Doch 2014 stellte Panasonic die Produktion von Plasma-Fernsehern ein. Als Gründe galten die wachsende Nachfrage nach LCD-Flachbildschirmen sowie wirtschaftliche Belastungen infolge der damaligen Weltwirtschaftskrise.
Mit der nun besiegelten Kooperation reduziert Panasonic seine eigenen Investitionen deutlich, bleibt aber als Marke präsent. Gleichzeitig unterstreicht die Entwicklung den Bedeutungsverlust Japans als Produktionsstandort für Fernseher. Andere Traditionsmarken wie Sharp, Toshiba oder Hitachi haben sich bereits aus der TV-Fertigung verabschiedet, während Hersteller aus China und Südkorea den Weltmarkt dominieren.
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Produktion in China
Wie das Unternehmen jetzt auf einer Produkteinführung bekanntgab, übernimmt von nun an der chinesische Hersteller Skyworth die Fertigung, Vermarktung und den Vertrieb von Fernsehern unter dem Markennamen Panasonic. Skyworth mit Sitz in Shenzhen zählt nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Anbietern von Android-TV-Plattformen.Laut dem Marktforschungsunternehmen Omdia gehörte das Unternehmen im ersten Quartal 2025 zu den fünf umsatzstärksten TV-Marken weltweit, konnte diese Position jedoch nicht durchgehend behaupten. Mit der neuen Partnerschaft soll Skyworth nun Panasonic-Fernseher in den USA und Europa vertreiben. In Europa peilen die Unternehmen mittelfristig einen zweistelligen Marktanteil an.
Panasonic selbst will sich zukünftig auf Know-how, Qualitätskontrolle und eine gemeinsame Entwicklung konzentrieren, insbesondere bei Premium-OLED-Modellen. Der Konzern betonte zudem, dass der Support für alle bis März 2026 verkauften Geräte sowie für Modelle ab April weiterhin gewährleistet sei.
Der Schritt markiert einen weiteren Wendepunkt in der traditionsreichen TV-Geschichte des Unternehmens. In der Hochphase der Plasma-Technologie dominierte Panasonic den Markt: 2010 lag der Marktanteil bei über 40 Prozent und damit vor Konkurrenten wie Samsung und LG. Doch 2014 stellte Panasonic die Produktion von Plasma-Fernsehern ein. Als Gründe galten die wachsende Nachfrage nach LCD-Flachbildschirmen sowie wirtschaftliche Belastungen infolge der damaligen Weltwirtschaftskrise.
Ende eines Marktführers
In den folgenden Jahren zog sich Panasonic schrittweise aus dem US-Fernsehmarkt zurück. 2021 wurde die TV-Produktion vollständig an externe Partner ausgelagert. Zwar kehrte Panasonic 2024 mit in Japan entwickelten OLED- und Mini-LED-Geräten in die USA zurück, doch Anfang 2025 erklärte Präsident Yuki Kusumi, man sei im Zweifel bereit, das TV-Geschäft zu verkaufen.Mit der nun besiegelten Kooperation reduziert Panasonic seine eigenen Investitionen deutlich, bleibt aber als Marke präsent. Gleichzeitig unterstreicht die Entwicklung den Bedeutungsverlust Japans als Produktionsstandort für Fernseher. Andere Traditionsmarken wie Sharp, Toshiba oder Hitachi haben sich bereits aus der TV-Fertigung verabschiedet, während Hersteller aus China und Südkorea den Weltmarkt dominieren.
Zusammenfassung
- Panasonic zieht sich endgültig aus der eigenen TV-Produktion zurück
- Der chinesische Hersteller Skyworth übernimmt Fertigung und Vertrieb
- Die Marke Panasonic bleibt bestehen, wird aber fremd produziert
- In Europa wird mittelfristig ein zweistelliger Marktanteil angepeilt
- Panasonic dominierte 2010 den Plasmamarkt mit über 40 Prozent Anteil
- Bereits 2021 wurde die TV-Produktion an externe Partner ausgelagert
- Japans Bedeutung als Produktionsstandort für Fernseher sinkt weiter
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Christian Kahle
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