Windows 11: Diese neuen Funktionen bringt der Februar-Patchday mit
Der Februar-Patchday steht vor der Tür. Mit dem nächsten Update für Windows 11 kommen auch neue Funktionen auf die PCs der Nutzer. So macht Microsoft unter anderem den Datei-Explorer schneller und Sicherheitsfunktionen flexibler.
Eine der wesentlichsten Änderungen betrifft die Sicherheitsfunktion "Smart App Control" (SAC). Diese Funktion nutzt künstliche Intelligenz, um die Ausführung nicht vertrauenswürdiger Anwendungen zu blockieren. Bisher war SAC extrem unflexibel. Wer die Funktion einmal deaktiviert hatte, musste Windows 11 komplett neu installieren, um sie wieder zu aktivieren. Der technische Hintergrund war die Notwendigkeit, sicherzustellen, dass sich keine Malware im System eingenistet hat, bevor der Schutz greift. Mit dem Februar-Update entfällt dieser Zwang nun. Anwender können SAC künftig in den Einstellungen unter "App- & Browsersteuerung" nach Bedarf ein- oder ausschalten.
Für Anwender im Bereich der Audio-Produktion liefert Microsoft ebenfalls längst überfällige Modernisierungen nach. Das Update integriert die "Windows MIDI Services", die native Unterstützung für MIDI 1.0 und den neueren MIDI 2.0 Standard bieten. Während MIDI 1.0 bereits seit 1983 als Standard dient, ermöglicht MIDI 2.0 eine bidirektionale Kommunikation zwischen Instrumenten und Software sowie eine deutlich höhere Auflösung der Controller-Daten. Die Neuerungen umfassen eine automatische Übersetzung älterer Protokolle sowie die Möglichkeit, MIDI-Ports App-übergreifend zu nutzen und eigene Port-Namen zu vergeben.
Im Bereich der Barrierefreiheit erhält die Sprachsteuerung einen neuen Einrichtungsassistenten, der das Herunterladen von Sprachmodellen und die Mikrofonwahl vereinfacht. Bei der Spracheingabe lässt sich zudem nun konfigurieren, wie lange das System warten soll, bis ein Sprachbefehl ausgeführt wird, was Fehleingaben reduzieren soll.
Werdet ihr die neuen Android-Funktionen nutzen oder ist für euch eher die Stabilisierung des Datei-Explorers wichtig? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
Siehe auch:
Patchday bringt funktionale Erweiterungen
Der Januar-Patchday brachte allerlei Probleme für Windows 11. Auch beim folgenden optionalen Update patzte Microsoft. Und während immer noch nicht alle Bugs behoben sind, steht am kommenden Dienstag, den 10. Februar 2026, schon der nächste monatliche Patchday an. Neben den obligatorischen Sicherheitskorrekturen bringt das Update für Windows 11 auch funktionale Erweiterungen mit sich.Eine der wesentlichsten Änderungen betrifft die Sicherheitsfunktion "Smart App Control" (SAC). Diese Funktion nutzt künstliche Intelligenz, um die Ausführung nicht vertrauenswürdiger Anwendungen zu blockieren. Bisher war SAC extrem unflexibel. Wer die Funktion einmal deaktiviert hatte, musste Windows 11 komplett neu installieren, um sie wieder zu aktivieren. Der technische Hintergrund war die Notwendigkeit, sicherzustellen, dass sich keine Malware im System eingenistet hat, bevor der Schutz greift. Mit dem Februar-Update entfällt dieser Zwang nun. Anwender können SAC künftig in den Einstellungen unter "App- & Browsersteuerung" nach Bedarf ein- oder ausschalten.
Mobile Integration und MIDI 2.0
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Interoperabilität zwischen PC und Smartphone. Die Funktion "Cross-Device Resume", die es ermöglicht, Aktivitäten vom Smartphone nahtlos auf dem Desktop fortzusetzen, wird ausgeweitet. Wie Windows Central schreibt, können etwa Nutzer von Samsung-, Honor-, Oppo-, Vivo- und Xiaomi-Geräten online gespeicherte Dateien, die in der mobilen Copilot-App geöffnet wurden, direkt am Desktop weiterbearbeiten. Das unterstreicht Microsofts Bestreben, die Grenzen zwischen den Geräteklassen weiter aufzuweichen.Für Anwender im Bereich der Audio-Produktion liefert Microsoft ebenfalls längst überfällige Modernisierungen nach. Das Update integriert die "Windows MIDI Services", die native Unterstützung für MIDI 1.0 und den neueren MIDI 2.0 Standard bieten. Während MIDI 1.0 bereits seit 1983 als Standard dient, ermöglicht MIDI 2.0 eine bidirektionale Kommunikation zwischen Instrumenten und Software sowie eine deutlich höhere Auflösung der Controller-Daten. Die Neuerungen umfassen eine automatische Übersetzung älterer Protokolle sowie die Möglichkeit, MIDI-Ports App-übergreifend zu nutzen und eigene Port-Namen zu vergeben.
Mehr Leistung und Übersicht
Auch an der Benutzeroberfläche und der Systemleistung wird gefeilt. Der Datei-Explorer soll nach Kritik über träge Reaktionen bei der Navigation in Netzwerkordnern spürbar reaktionsschneller arbeiten. Zusätzlich erhält die Startseite der Einstellungen eine neue Info-Karte, die die wichtigsten technischen Spezifikationen des PCs wie Prozessor, Arbeitsspeicher und Grafikkarte auf einen Blick anzeigt. Das ist ein weiterer Schritt in Microsofts langjährigem Prozess, Informationen aus der alten Systemsteuerung in die moderne Einstellungs-App zu migrieren.Im Bereich der Barrierefreiheit erhält die Sprachsteuerung einen neuen Einrichtungsassistenten, der das Herunterladen von Sprachmodellen und die Mikrofonwahl vereinfacht. Bei der Spracheingabe lässt sich zudem nun konfigurieren, wie lange das System warten soll, bis ein Sprachbefehl ausgeführt wird, was Fehleingaben reduzieren soll.
Microsoft muss liefern
Aufgrund der vielen Fehler, die mit den letzten Windows-Updates den Weg auf die Systeme der Nutzer gefunden haben, ist es eventuell ratsam, vor der Installation einen Systemwiederherstellungspunkt zu setzen, ein Backup anzulegen, oder mit dem Aufspielen einige Tage zu warten und die Berichterstattung im Auge zu behalten. Microsoft sollte jedoch sein kürzlich gegebenes Versprechen, vor allem die Performance und Zuverlässigkeit seines Betriebssystems zu verbessern, langsam in die Tat umsetzen.Werdet ihr die neuen Android-Funktionen nutzen oder ist für euch eher die Stabilisierung des Datei-Explorers wichtig? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Patchday im Februar 2025 bringt viele Neuerungen unter Windows 11
- Microsoft plant flexiblere Smart App Control ab 10. Februar 2026
- Verbesserte Interoperabilität zwischen Smartphones und Windows-Desktop
- Integration von Windows MIDI Services mit MIDI-1.0- und 2.0-Support
- Performanceverbesserungen für den Datei-Explorer bei Netzwerkordnern
- Neue Systemspezifikations-Übersicht in den Windows-Einstellungen
- Barrierefreiheit: optimierter Einrichtungsassistent für Sprachsteuerung
Siehe auch:
- Windows 11 explodiert: Rekord-Plus bei Nutzerzahlen im Januar 2026
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