Copilot & Recall auf der Kippe:
Microsoft will KI in Windows verringern
Microsoft will laut einem Medienbericht in diesem Jahr den Umfang der Integration seiner KI-Dienste in Windows und diversen hauseigenen Programmen überdenken. Angeblich wollen die Entwickler die Features weniger offensiv vermarkten und damit auf Proteste der Nutzer reagieren.
Jetzt legen interne Quellen nach: angeblich stellt Microsoft die 2025 erfolgte massive Ausweitung der Integration von Funktionen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz in Windows und anderen Produkten auf den Prüfstand.
Wie Windows Central berichtet, will Microsoft seine KI-Strategie rund um Windows 11 prüfen und dabei Änderungen vornehmen, bei denen bestimmte Funktionen entweder reduziert oder ganz entfernt werden sollen, wenn die zuletzt erfolgte offensive Integration nicht sinnvoll erscheint. Noch gibt es nur wenige Details, doch prüft Microsoft angeblich die KI-Funktionen von Notepad und Paint, wobei bestimmte Copilot-Features entfernt werden könnten.
Bei Microsoft sei man der Meinung, dass Recall in seiner aktuellen Umsetzung gescheitert ist, heißt es weiter. Der Konzern suche nun nach Wegen, um das Konzept weiterzuentwickeln, ohne Recall vollständig aufzugeben. Unter anderem wird dabei ein Verzicht auf die Verwendung des bisherigen Namens diskutiert, so der Bericht. In anderen Bereichen geht die Arbeit an KI-basierten Funktionen aber durchaus weiter.
So sollen eine semantische Suche, die Integration von KI-Agenten für die Erledigung bestimmter Aufgaben, neue Windows KI-Schnittstellen und Windows Machine Learning weiter vorangetrieben werden, um bei fortschreitender Integration von KI-Features bei anderen Betriebssystemen weiter für die Konkurrenzfähigkeit von Windows zu sorgen.
Microsoft wurde für die aggressive Integration von KI-Funktionen in Windows 11 von vielen Anwendern massiv kritisiert und deshalb zuletzt oft nur noch als "Microslop" verhöhnt. Der Konzern hatte im Lauf des Jahres 2025 in viele seiner Produkte oft unnötig wirkende "Copilot"-Features integriert, um seine KI-Dienste zu vermarkten. Jetzt scheinen die Proteste der Anwender, denen diese Features oft sinnfrei erscheinen, tatsächlich zumindest in einem gewissen Ausmaß Wirkung zu zeigen.
Siehe auch:
Copilot-Features sollen wohl teilweise wieder verschwinden
Gestern erst hatte Windows-Chef Pavan Davuluri in einem Interview durchblicken lassen, dass seine Teams im Jahr 2026 stärker auf Rückmeldungen der Nutzer von Windows eingehen und deshalb vermehrt in Themen wie Performance, Zuverlässigkeit und ein insgesamt besseres Nutzungserlebnis investieren wollen.Jetzt legen interne Quellen nach: angeblich stellt Microsoft die 2025 erfolgte massive Ausweitung der Integration von Funktionen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz in Windows und anderen Produkten auf den Prüfstand.
Wie Windows Central berichtet, will Microsoft seine KI-Strategie rund um Windows 11 prüfen und dabei Änderungen vornehmen, bei denen bestimmte Funktionen entweder reduziert oder ganz entfernt werden sollen, wenn die zuletzt erfolgte offensive Integration nicht sinnvoll erscheint. Noch gibt es nur wenige Details, doch prüft Microsoft angeblich die KI-Funktionen von Notepad und Paint, wobei bestimmte Copilot-Features entfernt werden könnten.
Copilot-Branding & Recall werden überdacht
Alternativ steht aber auch im Raum, dass das "Copilot"-Branding zurückgefahren wird, um die Funktionen eher wie native Features wirken zu lassen. Aktuell ruhen angeblich die Arbeiten an weiteren Copilot-Buttons in den mitgelieferten Apps von Windows 11, heißt es weiter. Ferner soll sogar die KI-gestützte Timeline-Suchfunktion Recall, die wegen der Aufzeichnung von sensiblen Daten mehr als umstritten ist, auf der Kippe stehen.Bei Microsoft sei man der Meinung, dass Recall in seiner aktuellen Umsetzung gescheitert ist, heißt es weiter. Der Konzern suche nun nach Wegen, um das Konzept weiterzuentwickeln, ohne Recall vollständig aufzugeben. Unter anderem wird dabei ein Verzicht auf die Verwendung des bisherigen Namens diskutiert, so der Bericht. In anderen Bereichen geht die Arbeit an KI-basierten Funktionen aber durchaus weiter.
So sollen eine semantische Suche, die Integration von KI-Agenten für die Erledigung bestimmter Aufgaben, neue Windows KI-Schnittstellen und Windows Machine Learning weiter vorangetrieben werden, um bei fortschreitender Integration von KI-Features bei anderen Betriebssystemen weiter für die Konkurrenzfähigkeit von Windows zu sorgen.
Microsoft wurde für die aggressive Integration von KI-Funktionen in Windows 11 von vielen Anwendern massiv kritisiert und deshalb zuletzt oft nur noch als "Microslop" verhöhnt. Der Konzern hatte im Lauf des Jahres 2025 in viele seiner Produkte oft unnötig wirkende "Copilot"-Features integriert, um seine KI-Dienste zu vermarkten. Jetzt scheinen die Proteste der Anwender, denen diese Features oft sinnfrei erscheinen, tatsächlich zumindest in einem gewissen Ausmaß Wirkung zu zeigen.
Zusammenfassung
- Microsoft überdenkt 2026 die umfangreiche KI-Integration in Windows 11
- Entwickler reagieren auf Nutzerproteste mit weniger offensiver Vermarktung
- Bestimmte Copilot-Funktionen in Notepad und Paint könnten entfernt werden
- Die umstrittene KI-Suchfunktion Recall steht wegen Datenschutzbedenken auf der Kippe
- Semantische Suche und KI-Agenten sollen trotz Änderungen weiterentwickelt werden
- Windows-Chef Davuluri will mehr in Performance und Nutzungserlebnis investieren
- Microsoft wurde für aggressive KI-Integration in Windows 11 stark kritisiert
Siehe auch:
- Windows 11 ohne KI: Neues Tool "Winslop" gibt Nutzern volle Kontrolle
- Windows 11-Neucodierung mit Rust? Microsoft stoppt wilde KI-Gerüchte
- Windows 11: Neues Tool entfernt alle KI-Komponenten aus dem System
- Windows 11: Microsoft beugt sich Usern - KI-Aktionen werden optional
- Microsoft gibt zu: KI-Agenten in Windows 11 können halluzinieren
Thema:
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