Desaster für Tesla: E-Auto-Verkäufe in Deutschland brechen massiv ein
Das Jahr 2025 war für Tesla in Deutschland ein absolutes Debakel. Während VW mit dem ID.7 Rekorde feiert und sogar Škoda und Ford vorbeiziehen, brechen die Zahlen der US-Amerikaner um fast 50 Prozent ein. Das Model Y ist nur noch Mittelmaß.
Während die Gesamtstückzahl der neu zugelassenen batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) auf gut 545.000 Einheiten anstieg, verschoben sich die Marktanteile massiv zugunsten der etablierten Wolfsburger und ihrer Tochtermarken.
Folgende Marken führten 2025 die Zulassungsstatistik an (Vergleich Vorjahr):
Die Marke Volkswagen sicherte sich mit 102.339 Neuzulassungen unangefochten den ersten Platz, was einem Zuwachs von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch BMW konnte zulegen und landete mit rund 51.900 Einheiten auf dem zweiten Rang, dicht gefolgt von Škoda.
Die tschechische VW-Tochter verzeichnete ein beachtliches Wachstum und verdoppelte ihren Absatz auf über 50.800 Fahrzeuge. Auffällig ist hierbei der interne Wettbewerb: Der neue Škoda Elroq überholte mit knappem Vorsprung den bisherigen Bestseller Enyaq.
Besonders bitter für den Pionier aus Texas: Tesla musste sogar Ford an sich vorbeiziehen lassen, die ihre Absatzzahlen fast vervierfachen konnten. Ein Detail am Rande entbehrt hierbei nicht einer gewissen Ironie: Der Erfolg von Ford basiert technisch maßgeblich auf der Kooperation mit Volkswagen, da die neuen Elektromodelle die MEB-Plattform von VW nutzen. Tesla hingegen scheint unter einem alternden Portfolio zu leiden. Das Model Y, einst das meistverkaufte Elektroauto in Deutschland, findet sich nun lediglich auf Rang zwölf wieder.
Stattdessen dominieren Modelle aus dem VW-Konzern die Top-Positionen. Spitzenreiter bei den Modellen ist der VW ID.7 mit gut 34.500 Einheiten, was vor allem auf starke Flottenverkäufe zurückzuführen ist. Ihm folgen die kompakteren Modelle ID.3 sowie die ID.4/5-Reihe.
Ein Blick auf die Importmarken zeigt ein gemischtes Bild. Während Hyundai mit einem Zuwachs von 49 Prozent auf Rang sieben kletterte, mussten chinesische Marken wie MG Roewe Federn lassen und fielen aus den Top Ten. Der Branchenriese BYD vervierfachte zwar seine Zulassungen, verbleibt mit gut 11.000 Fahrzeugen aber noch in einer Nische auf Rang 15.
Wie InsideEVs anmerkt, könnte sich das Blatt für Mercedes im Jahr 2026 wenden, da mit den neuen Modellen der CLA- und GLB-Reihe volumenstarke Fahrzeuge in den E-Auto-Markt eintreten. Für Tesla bleibt abzuwarten, ob angekündigte Facelifts den Abwärtstrend stoppen können.
Was sagt ihr zu Teslas Absturz und dem Comeback von VW? Seht ihr die deutschen Hersteller technisch wieder vorn oder ist das nur eine Momentaufnahme? Schreibt es uns in die Kommentare!
Siehe auch:
Heimische Konzerne verdrängen US-Pionier
Das Jahr 2025 markiert im deutschen Automobilsektor eine deutliche Zäsur bei den Elektroantrieben. Nachdem internationale Hersteller lange Zeit das Tempo vorgaben, haben die deutschen Konzerne ihren Heimatmarkt nun fest(er) im Griff. Die Jahresbilanz zeigt eine klare Dominanz der Volkswagen-Gruppe, gefolgt von BMW und Mercedes.Während die Gesamtstückzahl der neu zugelassenen batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) auf gut 545.000 Einheiten anstieg, verschoben sich die Marktanteile massiv zugunsten der etablierten Wolfsburger und ihrer Tochtermarken.
Folgende Marken führten 2025 die Zulassungsstatistik an (Vergleich Vorjahr):
- Volkswagen: 102.339 Einheiten (+65%)
- BMW: 51.878 Einheiten (+23%)
- Škoda: 50.823 Einheiten (+100%)
- Audi: 40.530 Einheiten (+86%)
- Mercedes: 34.719 Einheiten (+2%)
- Cupra: 32.920 Einheiten (+80%)
- Hyundai: 25.246 Einheiten (+49%)
- Ford: 20.723 Einheiten (+274%)
- Tesla: 19.390 Einheiten (-48%)
- Opel: 18.395 Einheiten (+141%)
Die Marke Volkswagen sicherte sich mit 102.339 Neuzulassungen unangefochten den ersten Platz, was einem Zuwachs von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch BMW konnte zulegen und landete mit rund 51.900 Einheiten auf dem zweiten Rang, dicht gefolgt von Škoda.
Die tschechische VW-Tochter verzeichnete ein beachtliches Wachstum und verdoppelte ihren Absatz auf über 50.800 Fahrzeuge. Auffällig ist hierbei der interne Wettbewerb: Der neue Škoda Elroq überholte mit knappem Vorsprung den bisherigen Bestseller Enyaq.
KBA-Zahlen belegen Teslas Markteinbruch
Einen gänzlich anderen Trend weisen die Daten für den US-Hersteller Tesla auf. Wie aus den Erhebungen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervorgeht, ist das Unternehmen der große Verlierer des Jahres 2025 in Deutschland. Während Tesla im Jahr 2024 noch den dritten Platz belegte, stürzten die Zulassungszahlen um fast die Hälfte (minus 48 Prozent) auf nur noch 19.390 Fahrzeuge ab. Damit rutschte der US-Autobauer auf Rang neun. E-Auto Neuzulassungen: Wo hat Tesla in Europa die größten Probleme?
Besonders bitter für den Pionier aus Texas: Tesla musste sogar Ford an sich vorbeiziehen lassen, die ihre Absatzzahlen fast vervierfachen konnten. Ein Detail am Rande entbehrt hierbei nicht einer gewissen Ironie: Der Erfolg von Ford basiert technisch maßgeblich auf der Kooperation mit Volkswagen, da die neuen Elektromodelle die MEB-Plattform von VW nutzen. Tesla hingegen scheint unter einem alternden Portfolio zu leiden. Das Model Y, einst das meistverkaufte Elektroauto in Deutschland, findet sich nun lediglich auf Rang zwölf wieder.
Stattdessen dominieren Modelle aus dem VW-Konzern die Top-Positionen. Spitzenreiter bei den Modellen ist der VW ID.7 mit gut 34.500 Einheiten, was vor allem auf starke Flottenverkäufe zurückzuführen ist. Ihm folgen die kompakteren Modelle ID.3 sowie die ID.4/5-Reihe.
Technik-Trends und Wettbewerb
Neben den reinen Stückzahlen lassen sich aus den Daten auch technische Präferenzen der Käufer ableiten. So konnten sich bei Audi die höherpreisigen Modelle A6 e-tron und Q6 e-tron, die auf der modernen 800-Volt-Architektur (PPE) basieren, gut positionieren und den älteren Q4 e-tron hinter sich lassen. Das deutet darauf hin, dass die Ladeperformance für deutsche Kunden - insbesondere im Dienstwagenbereich - ein entscheidendes Kaufkriterium bleibt.Ein Blick auf die Importmarken zeigt ein gemischtes Bild. Während Hyundai mit einem Zuwachs von 49 Prozent auf Rang sieben kletterte, mussten chinesische Marken wie MG Roewe Federn lassen und fielen aus den Top Ten. Der Branchenriese BYD vervierfachte zwar seine Zulassungen, verbleibt mit gut 11.000 Fahrzeugen aber noch in einer Nische auf Rang 15.
Wie InsideEVs anmerkt, könnte sich das Blatt für Mercedes im Jahr 2026 wenden, da mit den neuen Modellen der CLA- und GLB-Reihe volumenstarke Fahrzeuge in den E-Auto-Markt eintreten. Für Tesla bleibt abzuwarten, ob angekündigte Facelifts den Abwärtstrend stoppen können.
Was sagt ihr zu Teslas Absturz und dem Comeback von VW? Seht ihr die deutschen Hersteller technisch wieder vorn oder ist das nur eine Momentaufnahme? Schreibt es uns in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Volkswagen dominiert den E-Auto-Markt 2025 mit 102.339 Neuzulassungen
- Tesla verliert drastisch und rutscht mit 48 Prozent weniger Verkäufen ab
- Der VW ID.7 übernimmt die Spitzenposition vom einstigen Bestseller Tesla Y
- Deutsche Hersteller wie BMW und Škoda verzeichnen starkes Wachstum
- VW-Konzernmarken besetzen vier der fünf Spitzenplätze bei E-Fahrzeugen
- Höherpreisige Modelle mit moderner 800-Volt-Technik gewinnen an Beliebtheit
- Chinesische Hersteller bleiben trotz Wachstums in Nischenpositionen
Siehe auch:
- VW rechnet mit Diess-Ära ab: "Endlich wieder gute Autos bauen"
- BYD überholt Tesla: Chinesischer Konzern ist weltweit neue Nummer 1
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- Abschwung: Dutzenden chinesischen E-Auto-Herstellern droht das Aus
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Thema:
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