Tesla Roadster: Sicherheit spielt laut Musk eine untergeordnete Rolle
Elon Musk kündigt die Enthüllung des Tesla Roadster für 2026 an und stuft Sicherheit als zweitrangig ein. Der Fokus liegt auf Performance durch Raketentechnik. Wer Schutz sucht, soll laut dem CEO besser ein anderes Auto wählen.
Der Fokus liege stattdessen auf purer Leistung und dem Erlebnis, das beste der "letzten von Menschen gesteuerten" Autos zu fahren. Das Fahrzeug soll ein analoges Gegenstück zur zunehmend autonomen Zukunft der Mobilität darstellen und die Grenzen der Physik neu definieren.
Die technischen Ambitionen für den Elektro-Sportwagen sind extrem hoch gesteckt. Musk verspricht eine Beschleunigung von Null auf 60 Meilen pro Stunde (also knapp 100 km/h) in unter einer Sekunde. Realisiert werden soll das durch ein optionales "SpaceX-Paket". Dieses umfasst zehn Kaltgas-Schubdüsen, die rund um das Fahrzeug angebracht sind und ursprünglich aus der Raketentechnik stammen.
Die Höchstgeschwindigkeit soll über 400 km/h liegen, bei einem Drehmoment von angeblich 10.000 Newtonmetern an den Rädern. Um Gewicht zu sparen und Platz für die Hochdruckbehälter (COPV) zu schaffen, müssen Käufer dieser Edition jedoch auf die Rücksitze verzichten.
Die Geschichte des neuen Roadsters ist von jahrelangen Verzögerungen und vollmundigen Ankündigungen geprägt. Ursprünglich wurde der Sportwagen bereits im November 2017 vorgestellt, als er überraschend aus dem Laderaum des damals präsentierten Tesla Semi fuhr. Damals wurden Reservierungen gegen eine Anzahlung von 50.000 Dollar (etwa 42.885 Euro) angenommen. Der Preis für das Basismodell wurde auf rund 200.000 Dollar (etwa 171.541 Euro) geschätzt, während eine limitierte Founders Series für 250.000 Dollar (etwa 214.427 Euro) angeboten wurde.
Technisch interessant ist zudem die Integration der Schubdüsen in das Fahrverhalten. Diese sollen nicht nur für die Beschleunigung auf der Geraden genutzt werden, sondern auch die Kurvenlage und Bremsleistung drastisch verbessern. Die Luft für die Düsen wird dabei von einer elektrischen Pumpe komprimiert, die direkt aus dem massiven Batteriepaket gespeist wird. Es bleibt abzuwarten, welche der versprochenen James-Bond-artigen Funktionen tatsächlich die Straßenzulassung erhalten und in der Serienversion landen.
Würdet ihr ein Auto kaufen, bei dem der Hersteller offen zugibt, dass Sicherheit nicht die absolute Priorität ist? Haltet ihr die Beschleunigungswerte für realistisch? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Musk: Sicherheit ist zweitrangig
Elon Musk hat bestätigt, dass der Tesla Roadster der nächsten Generation am 1. April 2026 enthüllt werden soll. Dabei überraschte der CEO des Elektroautobauers mit der Aussage, dass Sicherheit bei diesem Fahrzeug nicht das Hauptziel sei. Wer Sicherheit an die erste Stelle setze, solle sich keinen Roadster kaufen, sondern eher ein anderes Modell wählen, so der 54-Jährige.Der Fokus liege stattdessen auf purer Leistung und dem Erlebnis, das beste der "letzten von Menschen gesteuerten" Autos zu fahren. Das Fahrzeug soll ein analoges Gegenstück zur zunehmend autonomen Zukunft der Mobilität darstellen und die Grenzen der Physik neu definieren.
Die technischen Ambitionen für den Elektro-Sportwagen sind extrem hoch gesteckt. Musk verspricht eine Beschleunigung von Null auf 60 Meilen pro Stunde (also knapp 100 km/h) in unter einer Sekunde. Realisiert werden soll das durch ein optionales "SpaceX-Paket". Dieses umfasst zehn Kaltgas-Schubdüsen, die rund um das Fahrzeug angebracht sind und ursprünglich aus der Raketentechnik stammen.
Die Höchstgeschwindigkeit soll über 400 km/h liegen, bei einem Drehmoment von angeblich 10.000 Newtonmetern an den Rädern. Um Gewicht zu sparen und Platz für die Hochdruckbehälter (COPV) zu schaffen, müssen Käufer dieser Edition jedoch auf die Rücksitze verzichten.
Enthüllung für 1. April geplant
Diese Aussagen tätigte Musk im Moonshots Podcast. Wie in dem Gespräch deutlich wurde, verglich Musk den radikalen Ansatz mit dem Kauf eines Supersportwagens traditioneller Marken: Auch bei einem Ferrari sei Sicherheit nicht das primäre Kaufargument. Das Ziel sei es zwar, niemanden zu gefährden, aber die Prioritäten lägen klar auf der Performance und dem emotionalen Erlebnis. Musk plant, die Produktion etwa zwölf bis 18 Monate nach der Vorstellung anlaufen zu lassen, was auf eine erste Auslieferung im Laufe des Jahres 2027 hindeutet.Die Geschichte des neuen Roadsters ist von jahrelangen Verzögerungen und vollmundigen Ankündigungen geprägt. Ursprünglich wurde der Sportwagen bereits im November 2017 vorgestellt, als er überraschend aus dem Laderaum des damals präsentierten Tesla Semi fuhr. Damals wurden Reservierungen gegen eine Anzahlung von 50.000 Dollar (etwa 42.885 Euro) angenommen. Der Preis für das Basismodell wurde auf rund 200.000 Dollar (etwa 171.541 Euro) geschätzt, während eine limitierte Founders Series für 250.000 Dollar (etwa 214.427 Euro) angeboten wurde.
Skepsis bleibt angebracht
Das Datum der Enthüllung - der 1. April - sorgt bei vielen für Skepsis. Musk ist bekannt für Scherze an diesem Datum, doch angesichts der detaillierten Ausführungen im Podcast-Gespräch scheint der Termin diesmal ernst gemeint zu sein.Technisch interessant ist zudem die Integration der Schubdüsen in das Fahrverhalten. Diese sollen nicht nur für die Beschleunigung auf der Geraden genutzt werden, sondern auch die Kurvenlage und Bremsleistung drastisch verbessern. Die Luft für die Düsen wird dabei von einer elektrischen Pumpe komprimiert, die direkt aus dem massiven Batteriepaket gespeist wird. Es bleibt abzuwarten, welche der versprochenen James-Bond-artigen Funktionen tatsächlich die Straßenzulassung erhalten und in der Serienversion landen.
Würdet ihr ein Auto kaufen, bei dem der Hersteller offen zugibt, dass Sicherheit nicht die absolute Priorität ist? Haltet ihr die Beschleunigungswerte für realistisch? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Tesla Roadster soll am 1. April 2026 enthüllt werden
- Elon Musk stuft Sicherheit beim Roadster als zweitrangig ein
- Fokus liegt auf Performance durch Raketentechnik mit zehn Schubdüsen
- Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter einer Sekunde angestrebt
- Höchstgeschwindigkeit soll über 400 km/h bei 10000 Newtonmetern liegen
- Produktion soll 12 bis 18 Monate nach Vorstellung beginnen
- Ursprüngliche Vorstellung des Roadsters erfolgte bereits im November 2017
Siehe auch:
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