Ende des Stereo-Dreiecks:
LG zeigt geniales Dolby-Atmos-Heimkino
Das strikte Stereo-Dreieck im Heimkino könnte durch neue Technologien von LG und Dolby Atmos bald Geschichte sein. Eine Kombination aus modularer Hardware und "FlexConnect" Softwarekalibrierung sorgt dafür, dass die Position von Lautsprechern egal wird.
Das System bricht dabei mit der traditionellen Notwendigkeit symmetrischer Lautsprecheraufstellungen und richtet sich an Endanwender, die 3D-Sound installieren wollen, ohne das Wohnzimmer umbauen zu müssen. Das Konzept basiert auf einer modularen Bauweise, bei der die neue H7 Soundbar als zentraler Hub fungiert und drahtlos mit weiteren Lautsprechern kommuniziert.
Einen so sauberen Surround-Sound-Aufbau braucht es gar nicht mehr
Das Kernversprechen der Technologie liegt in der Flexibilität. Anstatt Lautsprecher akribisch genau auszumessen, können Nutzer die Satelliten dort platzieren, wo Platz ist - sei es auf einem Regal in der Ecke oder neben dem Sofa. Das System kalibriert sich anschließend selbstständig und berechnet die Audioausgabe so, dass ein optimierter Hörbereich entsteht.
Dabei analysiert die Software die akustischen Eigenschaften des Raumes und passt die Lautstärke sowie das Timing jedes einzelnen Treibers an die physische Position an. Die Lösung für ein bekanntes Problem im Heimkino-Bereich, bei dem die Raumästhetik oft unter den technischen Anforderungen litt.
Der Chip ist laut Hersteller in der Lage, Audioobjekte in Echtzeit zu isolieren und räumlich neu zuzuordnen. Nutzer können das System mit den neuen M7- oder kompakteren M5-Lautsprechern sowie dem W7-Subwoofer erweitern. Im Maximalausbau ist so ein 13.1.7-Kanal-System realisierbar.
Die neuen Lautsprecher der LG Sound Suite 2026
Technisch interessant ist vor allem der W7-Subwoofer, der laut Datenblatt Frequenzen bis hinab zu 25,9 Hertz erreicht. Dank eines speziellen Designs lässt sich die Komponente zudem liegend oder stehend betreiben, was die Integration in bestehende Wohnlandschaften erleichtern soll. Die Verbindung zwischen den Modulen erfolgt über proprietäre Funkstrecken, um Latenzen zu minimieren, die bei herkömmlichen Bluetooth-Verbindungen auftreten könnten.
Anders als bei früheren Systemen, die oft minutenlange Einmessvorgänge mit Mikrofonen erforderten, soll die Kalibrierung bei FlexConnect in wenigen Sekunden abgeschlossen sein.
Obwohl das System als Premium-Lösung für kommende 2026er TV-Modelle konzipiert ist, lässt der Hersteller auch Besitzer älterer Geräte nicht ganz im Regen stehen. Ausgewählte OLED-Modelle aus dem Jahr 2025 sollen per Firmware-Update ebenfalls Unterstützung für FlexConnect erhalten. Zudem können die M5- und M7-Lautsprecher auch autark, etwa als Stereo-Paar für Musikstreaming, genutzt werden.
Preise und ein genaues Veröffentlichungsdatum nannte der Hersteller noch nicht. Details werden zur CES 2026 im Januar erwartet.
Haltet ihr das Konzept der freien Lautsprecherplatzierung für euer Wohnzimmer für sinnvoll oder bevorzugt ihr die klassische Einmessung? Schreibt uns eure Meinung zu FlexConnect gerne in die Kommentare.
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Siehe auch:
Flexibler Raumklang ohne Kabelzwang
Kurz vor der CES 2026 in Las Vegas kündigt LG Electronics eine Erweiterung seines Audio-Portfolios an. Mit der neuen "LG Sound Suite" stellt der südkoreanische Hersteller ein Soundbar-System vor, das nativ auf Dolby Atmos FlexConnect setzt.Das System bricht dabei mit der traditionellen Notwendigkeit symmetrischer Lautsprecheraufstellungen und richtet sich an Endanwender, die 3D-Sound installieren wollen, ohne das Wohnzimmer umbauen zu müssen. Das Konzept basiert auf einer modularen Bauweise, bei der die neue H7 Soundbar als zentraler Hub fungiert und drahtlos mit weiteren Lautsprechern kommuniziert.
Einen so sauberen Surround-Sound-Aufbau braucht es gar nicht mehr
Das Kernversprechen der Technologie liegt in der Flexibilität. Anstatt Lautsprecher akribisch genau auszumessen, können Nutzer die Satelliten dort platzieren, wo Platz ist - sei es auf einem Regal in der Ecke oder neben dem Sofa. Das System kalibriert sich anschließend selbstständig und berechnet die Audioausgabe so, dass ein optimierter Hörbereich entsteht.
Dabei analysiert die Software die akustischen Eigenschaften des Raumes und passt die Lautstärke sowie das Timing jedes einzelnen Treibers an die physische Position an. Die Lösung für ein bekanntes Problem im Heimkino-Bereich, bei dem die Raumästhetik oft unter den technischen Anforderungen litt.
Modulare Technik mit 13.1.7 Kanälen
Wie LG und Dolby im Rahmen der offiziellen Ankündigung bestätigt, bietet die Sound Suite insgesamt 27 verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten. Das Herzstück, die H7 Soundbar, verfügt allein über 20 Treibereinheiten und nutzt den Alpha 11 AI-Prozessor der dritten Generation für die Signalverarbeitung.Der Chip ist laut Hersteller in der Lage, Audioobjekte in Echtzeit zu isolieren und räumlich neu zuzuordnen. Nutzer können das System mit den neuen M7- oder kompakteren M5-Lautsprechern sowie dem W7-Subwoofer erweitern. Im Maximalausbau ist so ein 13.1.7-Kanal-System realisierbar.
Die neuen Lautsprecher der LG Sound Suite 2026
Technisch interessant ist vor allem der W7-Subwoofer, der laut Datenblatt Frequenzen bis hinab zu 25,9 Hertz erreicht. Dank eines speziellen Designs lässt sich die Komponente zudem liegend oder stehend betreiben, was die Integration in bestehende Wohnlandschaften erleichtern soll. Die Verbindung zwischen den Modulen erfolgt über proprietäre Funkstrecken, um Latenzen zu minimieren, die bei herkömmlichen Bluetooth-Verbindungen auftreten könnten.
UWB-Integration und Kompatibilität
Ein Detail, das Technik-Fans aufhorchen lässt, ist die Integration von Ultra-Breitband-Technologie (UWB). Die ermöglicht eine Funktion namens "Sound Follow", bei der das System die Position des Nutzers via Smartphone oder Fernbedienung erkennt und den Klang dynamisch anpasst.Anders als bei früheren Systemen, die oft minutenlange Einmessvorgänge mit Mikrofonen erforderten, soll die Kalibrierung bei FlexConnect in wenigen Sekunden abgeschlossen sein.
Obwohl das System als Premium-Lösung für kommende 2026er TV-Modelle konzipiert ist, lässt der Hersteller auch Besitzer älterer Geräte nicht ganz im Regen stehen. Ausgewählte OLED-Modelle aus dem Jahr 2025 sollen per Firmware-Update ebenfalls Unterstützung für FlexConnect erhalten. Zudem können die M5- und M7-Lautsprecher auch autark, etwa als Stereo-Paar für Musikstreaming, genutzt werden.
Preise und ein genaues Veröffentlichungsdatum nannte der Hersteller noch nicht. Details werden zur CES 2026 im Januar erwartet.
Haltet ihr das Konzept der freien Lautsprecherplatzierung für euer Wohnzimmer für sinnvoll oder bevorzugt ihr die klassische Einmessung? Schreibt uns eure Meinung zu FlexConnect gerne in die Kommentare.
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Zusammenfassung
- LG stellt 'Sound Suite' mit Dolby Atmos FlexConnect für flexible Aufstellung vor
- Modulares System mit H7 Soundbar als Hub ermöglicht freie Lautsprecherplatzierung
- Software analysiert Raumakustik und optimiert automatisch Audioausgabe
- Alpha 11 AI-Prozessor isoliert Audioobjekte und ordnet sie räumlich neu zu
- System bietet 27 Konfigurationsmöglichkeiten und maximal 13.1.7 Kanäle
- W7-Subwoofer erreicht Frequenzen bis 25,9 Hertz und ist flexibel positionierbar
- Ausgewählte 2025er OLED-Modelle erhalten später FlexConnect per Update
Siehe auch:
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