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Kein Archiv-Medium: SSDs ohne Stromversorgung verlieren Daten
SSDs sind auch bei großen Speicherkapazitäten erschwinglich geworden. Nutzer sollten allerdings bedenken, dass sie nicht für jeden Einsatzzweck die bessere Wahl darstellen. Denn ohne Stromversorgung verlieren sie nach einiger Zeit Daten.
Der Grund liegt in der Funktionsweise der Speicherzellen. Während magnetische Festplatten Daten physisch auf rotierenden Scheiben festhalten, speichern SSDs Informationen in elektrisch geladenen NAND-Zellen. Wird ein Laufwerk über längere Zeit nicht mit Strom versorgt, kann diese Ladung allmählich entweichen, mit potenziell gravierenden Folgen für die gespeicherten Daten.
Je nach eingesetztem NAND-Typ unterscheiden sich die Risiken erheblich. Günstige QLC-SSDs halten Daten bei fehlender Stromversorgung im Regelfall nur rund ein Jahr sicher, TLC-Modelle schaffen bis zu drei Jahre. Höherwertige MLC- oder sogar SLC-Speicher, die in Consumer-Produkten allerdings kaum vorkommen, erreichen fünf bis zehn Jahre.
Unabhängig vom Speichermedium raten Experten zu konsequenten Backups. Die bewährte 3-2-1-Regel - drei Kopien der Daten, verteilt auf zwei unterschiedliche Medien, eine davon extern oder in der Cloud - gilt weiterhin als bestes Schutzkonzept. Denn selbst robuste Festplatten oder professionelle Archivformate wie M-Disc sind nicht völlig fehlerfrei.
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Abhängig vom Zell-Typ
Im Alltag haben SSDs mit ihrer hohen Geschwindigkeit gegenüber Festplatten für eine deutliche Verbesserung des Nutzungs-Erlebnisses gesorgt. Allerdings sollten Nutzer daran denken, dass es nicht die beste Idee ist, etwa auch die externe Festplatte, die man als Backup oder Archiv in die Schublade packt, durch einen solchen Speicher zu ersetzen. Denn wenn längere Zeit keine Stromversorgung vorhanden ist, können SSDs durchaus auch Daten verlieren. Darauf weisen die Kollegen von XDA-Developers hin.Der Grund liegt in der Funktionsweise der Speicherzellen. Während magnetische Festplatten Daten physisch auf rotierenden Scheiben festhalten, speichern SSDs Informationen in elektrisch geladenen NAND-Zellen. Wird ein Laufwerk über längere Zeit nicht mit Strom versorgt, kann diese Ladung allmählich entweichen, mit potenziell gravierenden Folgen für die gespeicherten Daten.
Je nach eingesetztem NAND-Typ unterscheiden sich die Risiken erheblich. Günstige QLC-SSDs halten Daten bei fehlender Stromversorgung im Regelfall nur rund ein Jahr sicher, TLC-Modelle schaffen bis zu drei Jahre. Höherwertige MLC- oder sogar SLC-Speicher, die in Consumer-Produkten allerdings kaum vorkommen, erreichen fünf bis zehn Jahre.
3-2-1-Regel bei Backups
Da die meisten handelsüblichen SSDs jedoch auf QLC oder TLC basieren, ist das Risiko eines Datenverlusts nach längerer Lagerung real. Wer also etwa das Archiv mit Familienfotos auf eine externe SSD schiebt und diese dann für lange Zeit in einer Schublade verschwinden lässt, muss damit rechnen, dass es irgendwann zu Problemen kommt.Unabhängig vom Speichermedium raten Experten zu konsequenten Backups. Die bewährte 3-2-1-Regel - drei Kopien der Daten, verteilt auf zwei unterschiedliche Medien, eine davon extern oder in der Cloud - gilt weiterhin als bestes Schutzkonzept. Denn selbst robuste Festplatten oder professionelle Archivformate wie M-Disc sind nicht völlig fehlerfrei.
Zusammenfassung
- SSDs verlieren ohne Stromversorgung über längere Zeit gespeicherte Daten
- QLC-SSDs halten Daten nur etwa ein Jahr, TLC-Modelle bis zu drei Jahre
- Die Funktionsweise der NAND-Speicherzellen führt zur graduellen Entladung
- SSDs eignen sich nicht als langfristiges Archivmedium in der Schublade
- Experten empfehlen die 3-2-1-Backup-Regel für wichtige Datensicherung
- Trotz hoher Geschwindigkeit sind SSDs nicht für jeden Einsatzzweck ideal
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