Kioxia bringt weltweit erste SSD mit fast 250 Terabyte Speicherkapazität
Der japanische Speicherspezialist Kioxia hat mit der LC9-Serie erstmals SSDs für die Verwendung in Rechenzentren vorgestellt, die mit einer Kapazität von fast 250 Terabyte einen neuen Rekord aufstellen.
Das im Hinblick auf Kapazität größte Modell der LC9-Serie ist die Variante mit 245,76 Terabyte Speicherplatz. Diese Ausgabe ist mit einem Gehäuse nach dem sogenannten E3.L-Standard versehen, während das ebenfalls neue Modell mit 122,88 Terabyte den kleineren E3.S-Formfaktor nutzt. Hinzu kommt eine Version mit dem "normalen" 2,5-Zoll-Formfaktor, der auch in regulären Desktop-PCs verwendet wird, die ebenfalls 122,88 Terabyte Speicherplatz bietet.
Kioxia gibt an, dass seine neuen NVMe-SSDs für Firmenkunden auf der achten Generation seines BiCS-Flash-Speichers basieren, die die CBA-Technologie (CMOS directly Bonded to Array) nutzt, wobei bis zu 32 2-Terabit-Dies gestapelt werden, um die weltweit unerreicht hohe Speicherkapazität zu erreichen.
Die Anbindung erfolgt nach PCIe 5.0, wobei eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 12 Gigabyte pro Sekunde und eine Schreibgeschwindigkeit von maximal 3 GB/s erreicht werden. Kioxia richtet sich mit den neuen LC9-SSDs ausdrücklich an die Betreiber großer Rechenzentren, die mit den neuen Speichermedien Anwendungen aus dem Bereich der generativen Künstlichen Intelligenz realisieren wollen. Gerade diese Abnehmer benötigen schnelle SSDs mit hoher Kapazität, heißt es.
Dass jetzt SSDs mit fast 250 Terabyte Speicher auf den Markt kommen, überrascht nicht, waren doch bereits seit Ende 2024 erste Modelle mit 122,88 TB von anderen Herstellern zu haben. Preisangaben machte Kioxia zur LC9-Serie bislang nicht, teilte aber mit, dass erste Kunden bereits Samples der neuen Produktreihe erhalten und testen können. Siehe auch:
- Kioxia stellt LC9-Serie mit rekordverdächtigen 245,76 Terabyte vor
- Enterprise-SSDs in verschiedenen Formfaktoren für Rechenzentren konzipiert
- BiCS-Flash der achten Generation mit CBA-Technologie bildet die Grundlage
- Gestapelte 2-Terabit-Dies ermöglichen die außergewöhnliche Kapazität
- PCIe 5.0-Anbindung erlaubt Lesegeschwindigkeiten bis zu 12 GB pro Sekunde
- Speziell für KI-Anwendungen in großen Rechenzentren entwickelt
- Erste Testmuster bereits bei ausgewählten Kunden im Einsatz
KI als Motor der SSD-Entwicklung
Kioxia bringt mit der LC9-Serie eine Reihe neuer Enterprise-SSDs auf den Markt, die mit enormer Speicherkapazität vor allem für die Verwendung in Rechenzentren für KI-Anwendungen zum Einsatz kommen sollen. Die neuen SSDs sind in verschiedenen speziellen Formfaktoren zu haben, um so flexibel in die Infrastruktur der Kunden zu passen.Das im Hinblick auf Kapazität größte Modell der LC9-Serie ist die Variante mit 245,76 Terabyte Speicherplatz. Diese Ausgabe ist mit einem Gehäuse nach dem sogenannten E3.L-Standard versehen, während das ebenfalls neue Modell mit 122,88 Terabyte den kleineren E3.S-Formfaktor nutzt. Hinzu kommt eine Version mit dem "normalen" 2,5-Zoll-Formfaktor, der auch in regulären Desktop-PCs verwendet wird, die ebenfalls 122,88 Terabyte Speicherplatz bietet.
Kioxia gibt an, dass seine neuen NVMe-SSDs für Firmenkunden auf der achten Generation seines BiCS-Flash-Speichers basieren, die die CBA-Technologie (CMOS directly Bonded to Array) nutzt, wobei bis zu 32 2-Terabit-Dies gestapelt werden, um die weltweit unerreicht hohe Speicherkapazität zu erreichen.
Die Anbindung erfolgt nach PCIe 5.0, wobei eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 12 Gigabyte pro Sekunde und eine Schreibgeschwindigkeit von maximal 3 GB/s erreicht werden. Kioxia richtet sich mit den neuen LC9-SSDs ausdrücklich an die Betreiber großer Rechenzentren, die mit den neuen Speichermedien Anwendungen aus dem Bereich der generativen Künstlichen Intelligenz realisieren wollen. Gerade diese Abnehmer benötigen schnelle SSDs mit hoher Kapazität, heißt es.
Dass jetzt SSDs mit fast 250 Terabyte Speicher auf den Markt kommen, überrascht nicht, waren doch bereits seit Ende 2024 erste Modelle mit 122,88 TB von anderen Herstellern zu haben. Preisangaben machte Kioxia zur LC9-Serie bislang nicht, teilte aber mit, dass erste Kunden bereits Samples der neuen Produktreihe erhalten und testen können. Siehe auch:
- TeamGroup: Neue interne SSD zerstört Flash-Speicher per Killswitch
- Keine Lösung in Sicht: WD SSDs blocken Windows 11 24H2-Installation
- Apple: Verschlüsselte Images und VMs fast so schnell wie native SSDs
- Killswitch: SSD von Team Group mit Notfallschalter zur Selbstzerstörung
- Nächstes Debakel: Intel Core Ultra-CPUs bremsen SSDs deutlich aus
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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