Nach AWS jetzt Störung bei Microsoft:
Massiver Cloud-Ausfall (Update)
Wer seit ca. 18 Uhr auf einen von Microsofts Azure Online-Diensten angewiesen ist, schaut seitdem mit einiger Sicherheit in die Röhre. Nachdem in der letzten Woche Amazon Web Services stundenlang ausfiel, ist jetzt die Microsoft-Cloud an der Reihe.
Update 30.10.2025 9:15 Uhr: Microsoft hat die Störung um kurz nach 2 Uhr deutscher Zeit heute Nacht für beendet erklärt. Nach gut acht Stunden konnten die Probleme mit der Azure Cloud und den darauf laufenden Diensten von Microsoft und seinen Kunden somit endgültig behoben werden. Einige Stunden nach Beginn des Ausfalls ab ca. 17:45 Uhr deutscher Zeit gestern begannen die verschiedenen Maßnahmen zur Problembehebung bereits zu wirken. Einen genauen Ablauf der Maßnahmen und vorläufige Details zu den Ursachen der Störung hat Microsoft auf seiner Website veröffentlicht. /Update
Seit dem genannten Zeitpunkt gebe es Probleme bei Diensten, die die Funktion "Azure Front Door" nutzen, so das Unternehmen. Diese Dienste könnten daher aktuell mit erhöhten Laufzeiten, Timeouts und Fehlern kämpfen. Man habe festgestellt, dass eine unbeabsichtigt geänderte Konfiguration das Problem ursprünglich ausgelöst habe und arbeite nun an einer Behebung, heißt es weiter.
Weil Teile der Server nicht erreichbar sind, versucht Microsoft nach eigenen Angaben, den Traffic auf anderen Wegen an sein Ziel zu bringen, um die Verfügbarkeit der Cloud-Services wieder herzustellen. Von den Problemen mit der Azure Cloud ist unterdessen wie schon im Fall des stundenlangen Ausfalls bei Amazon Web Services in der letzten Woche nicht nur das Unternehmen selbst betroffen, sondern auch dessen Kunden.
So meldeten die Fluglinien Alaska Airlines und Hawaiian Airlines bereits, dass man aufgrund der Probleme mit Azure derzeit keinen Zugriff auf bestimmte Systeme habe, wobei auch die Websites der beiden Firmen betroffen sind. Dadurch ist der Check-In bei den Airlines derzeit online teilweise nicht möglich, wodurch die Fluggäste sich an das Flughafenpersonal wenden müssen, heißt es.
Bei einigen anderen großen US-Unternehmen gibt es ebenfalls Probleme, darunter der Sanitäranlagenhersteller Kroger, der Großhändler Costco und die Kaffeehauskette Starbucks, melden US-Medien. Auch in Europa und anderen Ländern scheint der Zugriff auf Azure und die darauf betriebenen Dienste von Microsoft und anderen Anbietern derzeit nicht oder nur sehr beschränkt möglich zu sein.
Siehe auch:
Kommt in die Cloud, da ist es schöner ...
Wie Microsoft in jüngster Vergangenheit über sein Azure-Statusportal mitteilte, leiden die Cloud-Dienste des US-Softwarekonzerns seit ca. 18:00 Uhr zentraleuropäischer Winterzeit unter weitreichenden Ausfällen. Das Problem sorgt dafür, dass viele von Microsofts Diensten aktuell nicht oder nur stark eingeschränkt nutzbar sind, darunter Microsoft 365, die Xbox-Onlinedienste und auch das Spiel Minecraft.Seit dem genannten Zeitpunkt gebe es Probleme bei Diensten, die die Funktion "Azure Front Door" nutzen, so das Unternehmen. Diese Dienste könnten daher aktuell mit erhöhten Laufzeiten, Timeouts und Fehlern kämpfen. Man habe festgestellt, dass eine unbeabsichtigt geänderte Konfiguration das Problem ursprünglich ausgelöst habe und arbeite nun an einer Behebung, heißt es weiter.
Admin-Center ebenfalls ausgefallen
Problematisch ist dabei unter anderem, dass Microsoft zufolge auch der Zugriff auf die Management-Portale für seine Online-Dienste für die Kunden nicht zugänglich sein können. Dies gilt unter anderem für das Microsoft 365 Admin-Center und die Xbox Status-Seite, welche zwischenzeitlich überhaupt nicht erreichbar war. Offenbar hat der Fehler auch zu einem Ausfall der Verbindungen zwischen Teilen der internen Infrastruktur bei Microsofts Cloud-Dienst geführt.Weil Teile der Server nicht erreichbar sind, versucht Microsoft nach eigenen Angaben, den Traffic auf anderen Wegen an sein Ziel zu bringen, um die Verfügbarkeit der Cloud-Services wieder herzustellen. Von den Problemen mit der Azure Cloud ist unterdessen wie schon im Fall des stundenlangen Ausfalls bei Amazon Web Services in der letzten Woche nicht nur das Unternehmen selbst betroffen, sondern auch dessen Kunden.
So meldeten die Fluglinien Alaska Airlines und Hawaiian Airlines bereits, dass man aufgrund der Probleme mit Azure derzeit keinen Zugriff auf bestimmte Systeme habe, wobei auch die Websites der beiden Firmen betroffen sind. Dadurch ist der Check-In bei den Airlines derzeit online teilweise nicht möglich, wodurch die Fluggäste sich an das Flughafenpersonal wenden müssen, heißt es.
Bei einigen anderen großen US-Unternehmen gibt es ebenfalls Probleme, darunter der Sanitäranlagenhersteller Kroger, der Großhändler Costco und die Kaffeehauskette Starbucks, melden US-Medien. Auch in Europa und anderen Ländern scheint der Zugriff auf Azure und die darauf betriebenen Dienste von Microsoft und anderen Anbietern derzeit nicht oder nur sehr beschränkt möglich zu sein.
Zusammenfassung
- Azure-Onlinedienste von Microsoft fallen seit etwa 18 Uhr aus
- Betroffen sind Microsoft 365, Xbox-Dienste, Minecraft und viele weitere
- Ursache ist eine unbeabsichtigt geänderte Konfiguration bei Azure Front Door
- Management-Portale und Admin-Center sind für Kunden teilweise nicht erreichbar
- Microsoft versucht, den Datenverkehr auf alternativen Wegen umzuleiten
- Fluglinien, Einzelhändler und Kaffeeketten melden weltweit Systemausfälle
- Erst letzte Woche gab es einen ähnlich weitreichenden Ausfall bei Amazon AWS
Siehe auch:
- Office-Ausfall: Microsoft 365-Dienste von Störung betroffen (Update)
- Cluster-Ausfall: Microsoft fixt kritischen Windows Server-Fehler
- Microsoft lobt sich selbst für Ausfallsicherheit von Windows 11 24H2
- Erneuter Microsoft 365-Ausfall: Teams und weitere Dienste betroffen
- Microsoft bestätigt globalen Ausfall des Exchange Admin Centers
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