Microsoft 365 hatte erneut mit massiver Störung zu kämpfen

Bei Microsoft reißen die Probleme in diesem Monat nicht ab. Kaum scheint ein Vorfall abgearbeitet, folgt bereits der nächste. Jetzt mussten Nutzer damit leben, dass erneut diverse Microsoft-365-Dienste nicht erreichbar waren.
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Großer Ausfall in Nordamerika

Nachdem zuletzt fehlerhafte Windows-Updates mit den Kennungen KB5074109 und KB5073455 bei vielen Nutzern für massive Störungen gesorgt hatten, ist nun erneut die Cloud-Sparte des Konzerns betroffen. Hierzulande blieb dies glücklicherweise eine Randerscheinung, betroffen waren vor allem Anwender in Nordamerika.

Die Störung umfasste unter anderem Outlook, Microsoft Defender sowie Microsoft Purview. Der Anbieter bestätigte die Störung und teilte mit, dass ein Teil der Service-Infrastruktur in Nordamerika den Datenverkehr nicht ordnungsgemäß verarbeitet habe. Dadurch sei es zu Problemen bei der Lastverteilung und zu Einschränkungen der allgemeinen Dienstverfügbarkeit gekommen.


Auch externe Störungsmelder spiegelten das Ausmaß wider. Auf Plattformen wie Downdetector gingen innerhalb kurzer Zeit Tausende Meldungen ein, insbesondere zu Ausfällen von Outlook und anderen Microsoft-365-Anwendungen. Es handelt sich bereits um den zweiten Tag in Folge, an dem die Cloud-Produktivitätsdienste des Unternehmens mit größeren Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

Vor allem Mails betroffen

Laut dem offiziellen Service-Status Microsofts kommt es aktuell zu sogenannten Service-Degradierungen. Nutzer berichten davon, dass beim Senden oder Empfangen von E-Mails über Outlook Fehlermeldungen wie "451 4.3.2 temporary server issue" angezeigt werden. Neben dem E-Mail-Verkehr über Exchange Online, einschließlich automatisierter Benachrichtigungen etwa von Microsoft Viva Engage, sind auch verschiedene Verwaltungs- und Sicherheitsportale betroffen. Dazu zählen unter anderem Microsoft Purview, Microsoft Defender XDR sowie das Microsoft-365-Admincenter.

Microsoft erklärte, dass alle Nutzer, die über die betroffenen Infrastruktursegmente in Nordamerika versorgt werden, zeitweise mit Einschränkungen rechnen müssen. Die Auswirkungen könnten dabei unregelmäßig auftreten, was die Fehlersuche zusätzlich erschwert.

Die Entwicklerteams des Konzerns arbeiten nach eigenen Angaben mit Hochdruck daran, die fehlerhafte Infrastruktur zu stabilisieren und den Datenverkehr neu auszubalancieren. Ziel sei es, die Dienste schnellstmöglich wieder in einen vollständig funktionsfähigen Zustand zu versetzen. Zur Stunde scheint alles wieder zu funktionieren.

Zusammenfassung
  • Erneute massive Störung bei Microsoft 365-Diensten, hauptsächlich in Nordamerika
  • Nach kürzlichen Windows-Update-Problemen nun Cloud-Dienste betroffen
  • Outlook, Microsoft Defender und Purview unter den beeinträchtigten Diensten
  • Tausende Störungsmeldungen bei externen Plattformen wie Downdetector
  • Nutzer erhielten Fehlermeldungen beim Senden oder Empfangen von E-Mails
  • Microsoft arbeitet an Stabilisierung der fehlerhaften Infrastruktur
  • Zweiter Tag in Folge mit größeren Schwierigkeiten bei Cloud-Produktivitätsdiensten

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