Trumps Golden Dome wird real:
Weltraum-Raketenabwehr 2028 im Orbit
Lockheed Martin möchte bis 2028 einen weltraumgestützten Raketenabfangjäger im Orbit testen - als Schlüsselkomponente von Trumps Golden Dome-Initiative. Das Milliardenprojekt soll die USA vor Hyperschall- und ballistischen Raketen schützen.
Lockheed Martin CEO Jim Taiclet erläuterte die Pläne seines Unternehmens für weltraumgestützte Abfangjäger während einer Quartalsergebnisse-Konferenz: "Wir planen tatsächlich eine echte Demonstration eines weltraumgestützten Abfangjägers im Orbit bis 2028." Das Unternehmen baut bereits operative Prototypen - keine Laborversionen oder Teststand-Modelle, sondern einsatzfähige Geräte für den Weltraum.
Ein Briefing-Dokument bei einer Golden Dome-Industrieveranstaltung früher in diesem Jahr notierte: "Fortschritte in Technologie, Fertigung und Kostenkurven seit dem Brilliant Pebbles-Programm machen weltraumgestützte Abfangjäger machbar - aber nicht einfach." Brilliant Pebbles bezieht sich auf eine vorgeschlagene Konstellation kleiner Satelliten aus der Reagan-Ära, die jeweils einen einzelnen Hit-to-Kill-Abfangjäger enthielten.
Das Haushaltsbüro des Kongresses schätzte, dass allein die weltraumgestützten Komponenten des Programms in den kommenden 20 Jahren bis zu 542 Milliarden Dollar (etwa 465 Milliarden Euro) kosten könnten. Um wirklich funktionsfähig zu sein, würden weltraumgestützte Abfangjäger auch eine robuste Anordnung von Sensoren und Feuerleitanlagen benötigen, die über eine widerstandsfähige Kommunikationsarchitektur miteinander verbunden sind.
Die Demonstration von 2028 wird zeigen, ob die Vision vom weltraumgestützten Raketenabfangjäger technisch umsetzbar ist. Was haltet ihr von diesem ehrgeizigen Weltraumprojekt?
Siehe auch:
Orbitaler Raketenabfangjäger wird Realität
Lockheed Martin plant einen Orbitaltest eines weltraumgestützten Raketenabfangjägers bis 2028 als zentralen Baustein der Golden Dome-Initiative der US-Regierung. Das ehrgeizige Projekt zielt darauf ab, Bedrohungen weit entfernt von amerikanischem Boden abzufangen, wobei auch Northrop Grumman um die Entwicklung der Abfangkomponente konkurriert.Lockheed Martin CEO Jim Taiclet erläuterte die Pläne seines Unternehmens für weltraumgestützte Abfangjäger während einer Quartalsergebnisse-Konferenz: "Wir planen tatsächlich eine echte Demonstration eines weltraumgestützten Abfangjägers im Orbit bis 2028." Das Unternehmen baut bereits operative Prototypen - keine Laborversionen oder Teststand-Modelle, sondern einsatzfähige Geräte für den Weltraum.
Pentagon setzt auf Boost-Phase-Abfang
Das Pentagon hat sich extrem zurückhaltend über die umfassenderen Golden Dome-Pläne geäußert, doch die Initiative wird als breit angelegtes Programm erwartet, das verschiedene aktuelle und zukünftige Fähigkeiten im Weltraum und in der Erdatmosphäre integriert. Ein Hauptmotiv hinter diesem Fokus ist das Ziel, Raketenabfänge so weit wie möglich von US-Territorium entfernt durchzuführen.Wir wollen nicht nur weltraumgestützte Abfangjäger, wir wollen sie in der Boost-Phase. Wir wollen, dass sie ihre Wirkung so weit wie möglich von der Heimat entfernt erzielen. Sie müssen also schnell und präzise sein.
Technische Herausforderungen bleiben
Das weltraumgestützte Abfangsystem ist darauf ausgelegt, ballistische und Hyperschallraketen während ihrer Boost- oder Mittelflugphasen zu erkennen und zu zerstören, bevor sie US-Territorium bedrohen können. Die tatsächliche Stationierung einer weltraumgestützten Abfangfähigkeit erfordert jedoch die Überwindung verschiedener technischer Herausforderungen.Ein Briefing-Dokument bei einer Golden Dome-Industrieveranstaltung früher in diesem Jahr notierte: "Fortschritte in Technologie, Fertigung und Kostenkurven seit dem Brilliant Pebbles-Programm machen weltraumgestützte Abfangjäger machbar - aber nicht einfach." Brilliant Pebbles bezieht sich auf eine vorgeschlagene Konstellation kleiner Satelliten aus der Reagan-Ära, die jeweils einen einzelnen Hit-to-Kill-Abfangjäger enthielten.
Reaktionen aus China und Russland
Das Programm ist auch eine Antwort auf wachsende militärische Aktivitäten von China und Russland, die Waffen und Dual-Use-Technologien im Orbit stationiert und Anti-Satelliten-Fähigkeiten vorangetrieben haben. China zeigte sich besorgt über das US-Projekt und forderte Washington auf, die Entwicklung und den Einsatz des Schildes aufzugeben, wie ein Sprecher des Außenministeriums mitteilte.Das Haushaltsbüro des Kongresses schätzte, dass allein die weltraumgestützten Komponenten des Programms in den kommenden 20 Jahren bis zu 542 Milliarden Dollar (etwa 465 Milliarden Euro) kosten könnten. Um wirklich funktionsfähig zu sein, würden weltraumgestützte Abfangjäger auch eine robuste Anordnung von Sensoren und Feuerleitanlagen benötigen, die über eine widerstandsfähige Kommunikationsarchitektur miteinander verbunden sind.
Die Demonstration von 2028 wird zeigen, ob die Vision vom weltraumgestützten Raketenabfangjäger technisch umsetzbar ist. Was haltet ihr von diesem ehrgeizigen Weltraumprojekt?
Zusammenfassung
- Lockheed Martin plant Orbitaltest eines Raketenabfangjägers bis 2028
- Projekt soll als Teil der Golden Dome-Initiative Bedrohungen früh abfangen
- Pentagon entwickelt umfassende Strategie für weltraumbasierte Verteidigung
- Abfangsystem zielt auf ballistische und Hyperschallraketen in frühen Flugphasen
- Technische Fortschritte machen weltraumgestützte Abfangjäger machbar
- Programm reagiert auf militärische Aktivitäten Chinas und Russlands im Weltraum
- Geschätzte Kosten für die weltraumgestützten Komponenten: 542 Milliarden Dollar
Siehe auch:
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