Highlight
Südkorea baut "Monsterrakete":
Hyunmoo-V kurz vor der Fertigstellung
Südkorea stellt bis Ende 2025 die Hyunmoo-V in Dienst - eine 36 Tonnen schwere Rakete mit acht Tonnen schwerem Gefechtskopf. Der stärkste konventionelle Flugkörper der Welt soll Nordkoreas unterirdische Bunker durchschlagen können.
Verteidigungsminister Ahn Gyu-back bestätigte (via Defence Blog), dass sich die Rakete derzeit in der Integrationsphase befinde und ab Ende des Jahres einsatzbereit sein solle.
Auf YouTube ansehen
Während moderne konventionelle Sprengköpfe normalerweise weniger als eine Tonne wiegen, bringt die Hyunmoo-V das Achtfache auf die Waage. Experten vermuten, dass der Sprengkopf schwere Metallpenetratoren oder Tandemladungen enthält, die speziell für das Durchdringen tief vergrabener Bunkeranlagen entwickelt wurden.
Das Startsystem arbeitet nach dem "Kaltstart"-Prinzip: Die Rakete wird zunächst aus dem Startrohr ausgestoßen, bevor ihr Haupttriebwerk in der Höhe zündet. Die Technologie reduziert die thermische Belastung der Startanlage und ermöglicht schnellere Folgestarts.
Laut Verteidigungsminister Ahn könnte der gleichzeitige Start von 15 bis 20 dieser Raketen Zerstörungen verursachen, die mit taktischen Atomwaffen vergleichbar oder sogar größer seien. Die Hyunmoo-V soll feindliche unterirdische Kommandozentren, Raketenbasen und andere Schlüsseleinrichtungen angreifen und durch künstliche Erdbeben Tunneleinstürze auslösen.
Die Hyunmoo-V ist ein Schlüsselelement der südkoreanischen "Korea Massive Punishment and Retaliation"-Doktrin (KMPR), die Teil des "Three-Axis"-Verteidigungssystems des Landes ist. Südkorea plant den Einsatz von etwa 200 dieser Raketen, die auch auf dem künftigen Joint Strike Ship von Hanwha Ocean zu finden sein sollen.
Was haltet ihr von Südkoreas neuer Superrakete? Teilt eure Einschätzung zu den Auswirkungen auf die regionale Sicherheit mit uns!
Siehe auch:
Weltgrößte konventionelle Rakete startet
Südkorea bereitet sich darauf vor, noch in diesem Jahr das weltweit stärkste konventionelle Raketensystem in Dienst zu stellen. Die Hyunmoo-V wiegt 36 Tonnen und verfügt über einen acht Tonnen schweren Gefechtskopf - eine Dimension, die bei konventionellen ballistischen Flugkörpern bislang unerreicht war.Verteidigungsminister Ahn Gyu-back bestätigte (via Defence Blog), dass sich die Rakete derzeit in der Integrationsphase befinde und ab Ende des Jahres einsatzbereit sein solle.
Auf YouTube ansehenWährend moderne konventionelle Sprengköpfe normalerweise weniger als eine Tonne wiegen, bringt die Hyunmoo-V das Achtfache auf die Waage. Experten vermuten, dass der Sprengkopf schwere Metallpenetratoren oder Tandemladungen enthält, die speziell für das Durchdringen tief vergrabener Bunkeranlagen entwickelt wurden.
Zerstörungskraft gegen Untergrund-Anlagen
Technische Spezifikationen der Hyunmoo-V: Der Gefechtskopf kann Strukturen zerstören, die mehr als 100 Meter unter der Erdoberfläche liegen. In der Abstiegsphase erreicht die Rakete Geschwindigkeiten nahe Mach 10, was die Durchschlagskraft erheblich verstärkt. Die etwa 16 Meter lange Rakete mit einem Durchmesser von 1,6 Metern wird dabei von einem zweistufigen Feststoffantrieb angetrieben.Das Startsystem arbeitet nach dem "Kaltstart"-Prinzip: Die Rakete wird zunächst aus dem Startrohr ausgestoßen, bevor ihr Haupttriebwerk in der Höhe zündet. Die Technologie reduziert die thermische Belastung der Startanlage und ermöglicht schnellere Folgestarts.
Reichweite variiert je nach Nutzlast
Die Reichweite der Hyunmoo-V hängt stark von der Konfiguration ab. Mit einem leichteren Gefechtskopf kann die Rakete über 3000 Kilometer erreichen, während die Reichweite mit dem schweren 8-Tonnen-Sprengkopf auf etwa 300 Kilometer reduziert wird. Alle strategischen Ziele in Nordkorea wären somit erreichbar.Laut Verteidigungsminister Ahn könnte der gleichzeitige Start von 15 bis 20 dieser Raketen Zerstörungen verursachen, die mit taktischen Atomwaffen vergleichbar oder sogar größer seien. Die Hyunmoo-V soll feindliche unterirdische Kommandozentren, Raketenbasen und andere Schlüsseleinrichtungen angreifen und durch künstliche Erdbeben Tunneleinstürze auslösen.
Antwort auf nordkoreanische Bedrohung
Die Entwicklung der Hyunmoo-V ist eine direkte Antwort auf Nordkoreas umfangreiche Untergrund-Infrastruktur. Das Regime soll über 7000 unterirdische Anlagen errichtet haben, was die Entwicklung spezieller Bunkerbrecher-Raketen notwendig mache. Nordkoreas fortgesetzte Fortschritte in der Raketentechnologie, einschließlich Feststoff-Interkontinentalraketen und taktischen Atomwaffen, haben Seoul dazu veranlasst, diese Gegenmaßnahme zu entwickeln.Die Hyunmoo-V ist ein Schlüsselelement der südkoreanischen "Korea Massive Punishment and Retaliation"-Doktrin (KMPR), die Teil des "Three-Axis"-Verteidigungssystems des Landes ist. Südkorea plant den Einsatz von etwa 200 dieser Raketen, die auch auf dem künftigen Joint Strike Ship von Hanwha Ocean zu finden sein sollen.
Was haltet ihr von Südkoreas neuer Superrakete? Teilt eure Einschätzung zu den Auswirkungen auf die regionale Sicherheit mit uns!
Zusammenfassung
- Südkorea stellt Ende 2025 Hyunmoo-V mit 8-Tonnen-Gefechtskopf ein
- Stärkster konventioneller Flugkörper zerstört 100 Meter tiefe Bunker
- 36-Tonnen-Rakete erreicht Geschwindigkeiten von fast Mach 10
- Reichweite variiert zwischen 300 und über 3000 Kilometern
- Antwort auf nordkoreanische Untergrundbunker: 200 Raketen geplant
- Teil der südkoreanischen KMPR-Verteidigungsdoktrin
- 15-20 Starts sollen Zerstörung wie taktische Atomwaffen verursachen
Siehe auch:
- Chinesischer Next-Gen-Panzer trifft Ziele außerhalb der Sichtweite
- M1E3 Abrams: Nächste Panzergeneration kommt früher als geplant
- Autonomes Drohnen-Mutterschiff: Boeing enthüllt CxR-Wandelflugzeug
- Anduril stellt EagleEye vor: KI-Helm macht Soldaten zu Quasi-Cyborgs
- Putins Roboterpanzer Uran-9 ist ein spektakulärer Milliarden-Flop
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen