Trump plant Ausfuhrkontrolle für "kritische Software" aus den USA
Als Reaktion auf die Beschränkung der Ausfuhr von Seltenen Erden durch China hat US-Präsident Trump einen neuen Strafzoll in Höhe von 100 Prozent angekündigt - und Exportkontrollen auf "kritische Software". Kappt man jetzt den Zugang zu Windows und Android?
Wie genau man sich diese Exportkontrollen vorstellen darf, machte Trumps Regierung bisher noch nicht deutlich. Offen bleibt damit aber auch, was man unter "kritischer Software" versteht. Denkbar wäre neben einem erschwerten Zugang für chinesische Hersteller zu Windows oder auch Android, dass die US-Regierung zum Beispiel Software für Chipentwicklung oder andere Systeme nicht mehr in aktualisierten Versionen zulassen will bzw. deren Ausfuhr untersagt.
Auch diese zusätzlichen Strafzölle sollen ab dem 1. November 2025 in Kraft treten, hieß es von Trump. In einer erneut heftig eskalierenden Drohung gegen die chinesische Regierung erklärte Trump über sein soziales Netzwerk, die Chinesen hätten einen "extrem feindlichen Brief an die Welt geschrieben".
Gemeint ist damit die Ankündigung, dass grundsätzlich eine Exportlizenz für die Ausfuhr von Produkten aus China bei der chinesischen Regierung beantragt werden muss, wenn diese mehr als 0,1 Prozent an seltenen Erden aus dem Land enthalten oder diese seltenen Erden mithilfe von chinesischer Technologie abgebaut, raffiniert, zu Magneten verarbeitet oder recycelt wurden.
Siehe auch:
Nicht nur weitere 100% Zoll auf chinesische Waren
Die USA wollen China offenbar den Zugang zu Software aus der Entwicklung amerikanischer Technologien zunehmend erschweren. Dies hat jedenfalls der aktuelle US-Präsident Trump gestern Abend angekündigt. Ab dem 1. November 2025 wolle man Exportbeschränkungen auf "jedwede und sämtliche kritische Software" einführen, berichtet CNBC.Wie genau man sich diese Exportkontrollen vorstellen darf, machte Trumps Regierung bisher noch nicht deutlich. Offen bleibt damit aber auch, was man unter "kritischer Software" versteht. Denkbar wäre neben einem erschwerten Zugang für chinesische Hersteller zu Windows oder auch Android, dass die US-Regierung zum Beispiel Software für Chipentwicklung oder andere Systeme nicht mehr in aktualisierten Versionen zulassen will bzw. deren Ausfuhr untersagt.
Aktienkurse weltweit auf Talfahrt
Die Börse scheint aktuell vor allem auf Trumps andere große Reaktion auf die chinesischen Ausfuhrbeschränkungen auf seltene Erden zu reagieren. Weltweit stürzten die Börsenkurse ab, weil Trump erneut mit zusätzlichen Strafzöllen auf die Einfuhr praktisch aller Produkte aus China in die USA drohte. Man wolle neue Zölle in Höhe von 100 Prozent des Warenwerts auf alle Produkte einführen, die zusätzlich auf sämtliche zuvor schon verhängten Strafzölle fällig werden sollen.Auch diese zusätzlichen Strafzölle sollen ab dem 1. November 2025 in Kraft treten, hieß es von Trump. In einer erneut heftig eskalierenden Drohung gegen die chinesische Regierung erklärte Trump über sein soziales Netzwerk, die Chinesen hätten einen "extrem feindlichen Brief an die Welt geschrieben".
Gemeint ist damit die Ankündigung, dass grundsätzlich eine Exportlizenz für die Ausfuhr von Produkten aus China bei der chinesischen Regierung beantragt werden muss, wenn diese mehr als 0,1 Prozent an seltenen Erden aus dem Land enthalten oder diese seltenen Erden mithilfe von chinesischer Technologie abgebaut, raffiniert, zu Magneten verarbeitet oder recycelt wurden.
Zusammenfassung
- Trump kündigt Exportkontrollen für kritische US-Software ab 1. November an
- Definition von kritischer Software bleibt unklar - Windows und Android betroffen
- Zusätzlich plant USA Strafzölle von 100 Prozent auf alle chinesischen Produkte
- Börsen reagieren mit Kurseinbrüchen auf die Ankündigung der neuen Zölle
- Trump bezeichnet chinesische Exportbeschränkung als feindlichen Brief
- China verlangt künftig Lizenzen für Ausfuhr von Produkten mit seltenen Erden
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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