Windows 11 24H2: Update-Sperre nach einem Jahr endlich aufgehoben

Microsoft hebt einen weiteren Upgrade-Block für Windows 11 24H2 auf. Damit erhalten jetzt weitere Nutzer endlich das große Update. Der entsprechende Safeguard Hold verhinderte beinahe ein Jahr lang die Installation der neuesten Windows-Variante.
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Webcam-Bug bei Windows 11 24H2 behoben

Microsoft hat aktuell damit zu tun, Probleme unter Windows 11 bei der Wiedergabe von DRM/HDCP-Videos zu lösen, die das letzte Patch-Day-Update verursacht hat. Außerdem veröffentlichte man erst gestern ein Notfall-Update zur Behebung von Schwierigkeiten mit Office-Anwendungen. Gleichzeitig widmet man sich in Redmond jedoch auch der Behebung alter Probleme.

Denn nachdem Microsoft zuletzt bereits Audio-Probleme lösen und eine entsprechende Upgrade-Blockade entfernen konnte, fällt mit der Beseitigung von Webcam-Schwierigkeiten jetzt noch ein weiterer Safeguard Hold für Windows 11 24H2. So hat das Unternehmen die entsprechende Kompatibilitätssperre aufgehoben und ermöglicht damit mehr Nutzern den Zugang zum großen Feature-Update.


Der Upgrade-Block mit der ID 53340062 war bereits seit Oktober 2024 aktiv und betraf Geräte mit integrierten Kameras, die Probleme bei der Gesichts- oder Objekterkennung aufwiesen. Microsoft beschreibt das Problem auf seiner Learn-Webseite folgendermaßen:

Nach der Installation von Windows 11 Version 24H2 treten bei bestimmten Geräten möglicherweise Probleme bei der Verwendung der integrierten Kamera in Szenarien auf, in denen Objekt- oder Gesichtserkennungsfeatures aktiviert sind. Dies kann die Verwendung der Kamera-App, die Verwendung von Anmeldeoptionen für die Gesichtserkennung mit Windows Hello und andere Anwendungen umfassen, die die integrierte Kamera verwenden.
Microsoft

Installation möglich

Berechtigte Geräte ohne andere Kompatibilitätssperren können nach der Berichtigung des Fehlers Windows 11 Version 24H2 endlich installieren. Nutzer können dazu in den Windows-Einstellungen unter "Windows Update" prüfen, ob ihr System für die Installation von Windows 11 24H2 bereit ist. Bei weiterhin bestehenden Problemen empfiehlt Microsoft, auf offizielle Treiber-Updates der Hardware-Hersteller zu warten.

Microsoft weist zudem darauf hin, dass es bis zu 48 Stunden dauern kann, bis das 24H2 Feature-Update nach der Aufhebung der Sperre verfügbar wird. Ein Neustart des Geräts könnte den Prozess beschleunigen. Das Unternehmen empfiehlt zudem die Installation des neuesten Sicherheitsupdates, da es wichtige Verbesserungen und Problemlösungen enthält.

Systematischer Schutz vor Problemen

Kompatibilitätssperren werden von Microsoft als Schutzmaßnahme gegen weitverbreitete Probleme eingesetzt, sobald Schwierigkeiten erkannt werden. Diese sogenannten Safeguard Holds verhindern automatische Updates auf betroffenen Systemen und schützen Nutzer vor bekannten Fehlern.

Trotz der jetzigen Behebung der Kamera-Probleme werden Windows 11 24H2-Upgrades weiterhin aufgrund von bestehenden Schwierigkeiten für einige Computer blockiert:

  • HDCP-Erzwingung oder DRM für digitale Audiodaten: Windows-Geräte mit bestimmten Digital-TV- und BluRay-/DVD-Anwendungen
  • Intel Smart Sound Technology (SST): Geräte mit inkompatiblen Audio-Treibern
  • SenseShield Technology: Systeme mit Code-Verschleierungstreibern

Wann Microsoft in der Lage ist, diese Probleme zu beheben, ist ungewiss. Wie der jetzige Fall zeigt, kann es unter Umständen jedoch viele Monate dauern.

Ward oder seid ihr von einem der Upgrade-Blocks betroffen? Und braucht Microsoft zu lange für die Behebung der Schwierigkeiten? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Microsoft hebt Webcam-Upgrade-Sperre für Windows 11 24H2 auf
  • Safeguard Hold mit ID 53340062 verhinderte fast ein Jahr lang Updates
  • Betroffene Geräte hatten Probleme bei der Gesichts- und Objekterkennung
  • Nach Aufhebung der Sperre kann die Installation bis zu 48 Stunden dauern
  • Trotz Lösung bleiben weiterhin drei andere Upgrade-Blockaden aktiv
  • Weitere Blockaden betreffen HDCP-Erzwingung und Intel Smart Sound
  • Kompatibilitätssperren dienen als Schutzmaßnahme gegen bekannte Fehler

Siehe auch:


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