Jetzt auch USA: Microsoft streicht Pläne für weitere Rechenzentren
Microsoft hat den Ausbau seiner Rechenzentren bereits in vielen anderen Ländern gestoppt, doch jetzt trifft es erstmals auch Projekte in den USA. Noch vor wenigen Wochen hatte Microsoft immer wieder mit großen Ankündigungen geworben.
Microsoft hatte im Oktober 2024 angekündigt, im großen Stil in Standorte für neue Rechenzentren in Ohio investieren zu wollen. Konkret sollte es neue Standorte in den Orten New Albany, Heath und Hebron geben, die sich alle in der Nähe der Großstadt Columbus befinden. New Albany war dabei der erste geplante neue Standort und ist im Grunde eine Art Vorort von Columbus.
Die vielerorts überraschende Verschiebung und Absage von Projekten für den Bau von neuen Rechenzentren durch Microsoft sorgte bereits für einige Spekulationen. So gehen Marktbeobachter davon aus, dass die Nachfrage rund um Cloud- und KI-Dienste nicht die hohen Erwartungen des Softwaregiganten zu erfüllen scheint.
Microsoft selbst nannte keine konkreten Gründe für die Streichung oder Stilllegung von Plänen für neue Rechenzentren. Stattdessen wurde in Antworten der PR-Abteilung bisher nur immer wieder wiederholt, dass man weiterhin robuste Nachfrage verzeichne und den Ausbau seiner Kapazitäten so schnell vorantreibe wie noch nie. Dabei komme es immer wieder auch zur Anpassung der Planungen, so das Unternehmen.
Siehe auch:
Microsoft bremst Ausbau der Kapazitäten auch in den USA
In Redmond hat man sich offenbar verschätzt, was den Bedarf für neue Rechenzentren angeht. Wie Microsoft jetzt gegenüber der Zeitung Columbus Dispatch verlauten ließ, hat man die Vorbereitungen für den Bau von drei großen Rechenzentren im US-Bundesstaat Ohio vorerst auf Eis gelegt. Eigentlich wollte man dort eine Milliarde Dollar in neue Kapazitäten stecken.Microsoft hatte im Oktober 2024 angekündigt, im großen Stil in Standorte für neue Rechenzentren in Ohio investieren zu wollen. Konkret sollte es neue Standorte in den Orten New Albany, Heath und Hebron geben, die sich alle in der Nähe der Großstadt Columbus befinden. New Albany war dabei der erste geplante neue Standort und ist im Grunde eine Art Vorort von Columbus.
Microsoft erklärt seinen Ausbaustopp nicht
Auf knapp 23.000 Quadratmetern sollte dort ein erstes Rechenzentrum gebaut werden, wobei der Baubeginn zunächst für den Juli 2025 angekündigt wurde. Im Fall der beiden anderen Standorte hatte Microsoft noch keine genauen Angaben zur Umsetzung seiner Pläne gemacht. In New Albany betreibt mit der Facebook-Mutter Meta bereits ein anderer großer US-Technologiekonzern ein Rechenzentrum.Die vielerorts überraschende Verschiebung und Absage von Projekten für den Bau von neuen Rechenzentren durch Microsoft sorgte bereits für einige Spekulationen. So gehen Marktbeobachter davon aus, dass die Nachfrage rund um Cloud- und KI-Dienste nicht die hohen Erwartungen des Softwaregiganten zu erfüllen scheint.
Microsoft selbst nannte keine konkreten Gründe für die Streichung oder Stilllegung von Plänen für neue Rechenzentren. Stattdessen wurde in Antworten der PR-Abteilung bisher nur immer wieder wiederholt, dass man weiterhin robuste Nachfrage verzeichne und den Ausbau seiner Kapazitäten so schnell vorantreibe wie noch nie. Dabei komme es immer wieder auch zur Anpassung der Planungen, so das Unternehmen.
Zusammenfassung
- Microsoft stoppt Pläne für drei neue Rechenzentren in den USA
- Eine Milliarde Dollar Investition in Ohio wird vorerst auf Eis gelegt
- Geplante Standorte waren New Albany, Heath und Hebron nahe Columbus
- Erstes Rechenzentrum in New Albany sollte im Juli 2025 gebaut werden
- Marktbeobachter vermuten geringere Nachfrage für Cloud- und KI-Dienste
- Microsoft betont weiterhin robuste Nachfrage und schnellen Kapazitätsausbau
- Unternehmen nennt keine konkreten Gründe für die Projektverschiebungen
Siehe auch:
- Viel Platz und Solarstrom: Rechenzentren auf dem Mond geplant
- Microsoft stoppt den Bau mehrerer neuer Rechenzentren in aller Welt
- Forscher finden schlaue Lösung, die alle Rechenzentren schneller macht
- AMD stellt neue Rechenzentren-Prozessoren mit bis zu 192 Kernen vor
- Amazon baut Top-Secret-Rechenzentrum für die Regierung Australiens
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