Sechs statt vier Jahre: Microsoft-Rechenzentren nutzen Hardware länger
Microsoft hat eine wichtige Änderung für die Nutzungsdauer der Server in den großen Microsoft-Cloud-Rechenzentren weltweit verkündet. Künftig wird Hardware bis zu sechs Jahre im Einsatz bleiben, bisher wurde spätestens nach vier Jahren ausgetauscht.
Das geht aus der Meldung hervor, die Microsoft jetzt veröffentlicht hat (Word-Online-Dokument: Transkript Conference Call). "Wir verlängern die abschreibungsfähige Nutzungsdauer für Server- und Netzwerkausrüstungen in unserer Cloud-Infrastruktur von vier auf sechs Jahre", erklärte die Microsoft-Finanzchefin Amy Hood.
"Investitionen in unsere Software, die die Effizienz beim Betrieb unserer Server- und Netzwerkausrüstung erhöht haben, sowie Fortschritte in der Technologie haben dazu geführt, dass die Nutzungsdauer über die historische buchhalterische Nutzungsdauer hinausgeht", fügte sie hinzu. Für Unternehmen ist diese Nutzungs- und Abschreibedauer besonders wichtig. Diese Investitionen werden Microsoft jedes Jahr Milliarden Dollar einsparen.
Hood sagte voraus, dass die Änderung allein im laufenden Geschäftsjahr 2023 einen Unterschied von 3,7 Milliarden Dollar für Microsofts Gewinn ausmachen wird, mit einem Vorteil von 1,1 Milliarden Dollar im ersten Quartal. Experten gehen allerdings nicht davon aus, dass Microsoft die Einsparungen bei der Hardware-Anschaffung dafür nutzen wird, die Preise für die Kunden anzupassen. Microsoft ist dabei erst überraschend spät auf diesen Zug mit aufgesprungen. Google und Amazon AWS haben bereits verlängerte Lebenszyklen für ihre Cloud-Infrastrukturen angekündigt, wenn das auch in einem anderen Rahmen als bei Microsoft passiert.
Google kündigte im Februar 2022 eine Verlängerung des Lebenszyklus für Server von drei auf vier Jahre an. Im selben Monat gab AWS bekannt, dass die Lebensdauer von Servern um ein Jahr auf fünf Jahre und die von Netzwerkgeräten auf sechs Jahre verlängert wird.
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Gewinn wird steigen
Man muss nun aber auch in aller Deutlichkeit sagen, dass es dabei nicht vorrangig um Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung geht, sondern dass es schlichtweg ein wichtiger Faktor für den Gewinn ist. Wenn Microsoft die Lebensdauer der Maschinen, die seine Cloud betreiben, um zwei Jahre verlängert, wird man dadurch Milliarden Dollar mehr einnehmen als bisher."Investitionen in unsere Software, die die Effizienz beim Betrieb unserer Server- und Netzwerkausrüstung erhöht haben, sowie Fortschritte in der Technologie haben dazu geführt, dass die Nutzungsdauer über die historische buchhalterische Nutzungsdauer hinausgeht", fügte sie hinzu. Für Unternehmen ist diese Nutzungs- und Abschreibedauer besonders wichtig. Diese Investitionen werden Microsoft jedes Jahr Milliarden Dollar einsparen.
Hood sagte voraus, dass die Änderung allein im laufenden Geschäftsjahr 2023 einen Unterschied von 3,7 Milliarden Dollar für Microsofts Gewinn ausmachen wird, mit einem Vorteil von 1,1 Milliarden Dollar im ersten Quartal. Experten gehen allerdings nicht davon aus, dass Microsoft die Einsparungen bei der Hardware-Anschaffung dafür nutzen wird, die Preise für die Kunden anzupassen. Microsoft ist dabei erst überraschend spät auf diesen Zug mit aufgesprungen. Google und Amazon AWS haben bereits verlängerte Lebenszyklen für ihre Cloud-Infrastrukturen angekündigt, wenn das auch in einem anderen Rahmen als bei Microsoft passiert.
Google kündigte im Februar 2022 eine Verlängerung des Lebenszyklus für Server von drei auf vier Jahre an. Im selben Monat gab AWS bekannt, dass die Lebensdauer von Servern um ein Jahr auf fünf Jahre und die von Netzwerkgeräten auf sechs Jahre verlängert wird.
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