Amazon baut Top-Secret-Rechenzentrum für die Regierung Australiens
Wen fragt man als Regierung eines der größten Flächenländer der Welt, wenn es darum geht, die eigene Souveränität und Verteidigungsfähigkeit mit modernen Technologien zu gewährleisten? Natürlich Amazon. So lautet jedenfalls die Antwort der australischen Regierung.
Australien will innerhalb der nächsten zehn Jahre mindestens zwei Milliarden australische Dollar in das System investieren, was umgerechnet etwa einer Milliarde Euro entspricht. Wo die neuen Rechenzentren entstehen sollen, wurde bisher nicht mitgeteilt. Ziel der Kooperation mit Amazons Cloud-Sparte ist es, die Widerstandsfähigkeit der australischen Streitkräfte zu erhöhen.
Weiterhin soll es auch darum gehen, die Fähigkeiten in der Kriegsführung auszubauen und die Interoperabilität mit wichtigen internationalen Partnern zu verbessern. Im Zuge des Deals mit Amazon sollen bis zu 2000 neue Arbeitsplätze in Australien entstehen, hieß es weiter. Amazon baut dabei an verschiedenen Standorte zunächst drei Rechenzentren auf, in denen "Top-Secret-Informationen" von den Verteidigungs- und Geheimdienstbehörden Australiens gespeichert werden sollen.
Dass AWS als Dienstleister für Regierungsbehörden aktiv ist, ist keineswegs ungewöhnlich, schließlich ist der Konzern neben Microsoft und Google einer der größten Betreiber von Cloud-Rechenzentren weltweit. Schon 2021 wurde ein ähnlicher Deal mit der Regierung von Neuseeland bekannt gegeben, in dessen Rahmen Amazon Web Services Rechenzentren für Daten der dortigen Behörden baute. Das Auftragsvolumen waren umgerechnet gut 4,2 Milliarden Euro. Auch in Großbritannien agiert Amazons Cloud-Sparte als Dienstleister für die dortige Regierung, wenn es um Hosting-Services geht.
Siehe auch:
Amazon Web Services als Dienstleister der Regierung
Amazon Web Services wird laut einer von Bloomberg zitierten Ankündigung des australischen Vizepremierministers Richard Marles bald mit dem Aufbau eines neuen, nur von der Regierung und ihren Behörden zu nutzenden Cloud-Systems beginnen. Dazu werden unter anderem mindestens drei neue Rechenzentren eingerichtet, die hochgeheime Daten verarbeiten sollen.Australien will innerhalb der nächsten zehn Jahre mindestens zwei Milliarden australische Dollar in das System investieren, was umgerechnet etwa einer Milliarde Euro entspricht. Wo die neuen Rechenzentren entstehen sollen, wurde bisher nicht mitgeteilt. Ziel der Kooperation mit Amazons Cloud-Sparte ist es, die Widerstandsfähigkeit der australischen Streitkräfte zu erhöhen.
Weiterhin soll es auch darum gehen, die Fähigkeiten in der Kriegsführung auszubauen und die Interoperabilität mit wichtigen internationalen Partnern zu verbessern. Im Zuge des Deals mit Amazon sollen bis zu 2000 neue Arbeitsplätze in Australien entstehen, hieß es weiter. Amazon baut dabei an verschiedenen Standorte zunächst drei Rechenzentren auf, in denen "Top-Secret-Informationen" von den Verteidigungs- und Geheimdienstbehörden Australiens gespeichert werden sollen.
Dass AWS als Dienstleister für Regierungsbehörden aktiv ist, ist keineswegs ungewöhnlich, schließlich ist der Konzern neben Microsoft und Google einer der größten Betreiber von Cloud-Rechenzentren weltweit. Schon 2021 wurde ein ähnlicher Deal mit der Regierung von Neuseeland bekannt gegeben, in dessen Rahmen Amazon Web Services Rechenzentren für Daten der dortigen Behörden baute. Das Auftragsvolumen waren umgerechnet gut 4,2 Milliarden Euro. Auch in Großbritannien agiert Amazons Cloud-Sparte als Dienstleister für die dortige Regierung, wenn es um Hosting-Services geht.
Zusammenfassung
- Australien kooperiert mit Amazon für ein neues Cloud-System
- AWS baut drei Rechenzentren für australische Regierungsdaten
- Investition von zwei Milliarden australischen Dollar geplant
- Ziel ist die Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten Australiens
- Erweiterung der Kriegsführungskapazitäten und internationale Kooperation
- Schaffung von 2000 Arbeitsplätzen in Australien durch das Projekt
- Ähnliche AWS-Projekte bereits in Neuseeland und Großbritannien umgesetzt
Siehe auch:
- Microsoft kauft Kürbisfarm für 76 Mio. Dollar - für neues Rechenzentrum
- Kein Strom und defekte Hardware: Ausfall in Microsoft Rechenzentrum
- Google: Explosion in Rechenzentrum hatte mehrere Verletzte zur Folge
- Sommerstart löst Problem beim Frankfurter Amazon-Rechenzentrum aus
- Anschlagsziel Amazon Rechenzentrum: Mann wollte Internet lahmlegen
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