Microsoft: Foxconn-Werk wird das 'weltweit stärkste' KI-Rechenzentrum
Microsoft hat bekannt gegeben, dass man im US-Bundesstaat Wisconsin das "leistungsstärkste KI-Rechenzentrum der Welt" ans Netz bringen will. Die Redmonder errichten das Rechenzentrum derzeit an einem Standort, der eigentlich zu einer LCD-Fabrik werden sollte.
Jetzt werden die Hallen von Microsoft zu einem der weltweit größten Rechenzentren ausgebaut. Wie die Redmonder heute bekannt gaben, soll dort ab Anfang 2026 der Betrieb des sogenannten "Fairwater AI Data Center" aufgenommen werden. Insgesamt werden rund 3,3 Milliarden US-Dollar in das Rechenzentrum investiert, das natürlich vor allem für KI-Aufgaben verwendet wird.
Die Redmonder sparen nicht mit Superlativen, soll das neue Rechenzentrum doch "zehn Mal leistungsfähiger als der stärkste Supercomputer" sein. Das Rechenzentrum soll ab Anfang 2026 den Betrieb aufnehmen und wird zu 90 Prozent mit einem geschlossenen Wasserkreislauf gekühlt. Dadurch soll der Ressourcenverbrauch zumindest vor Ort minimiert werden. Bei seinem neuen Rechenzentrum in Wisconsin setzt Microsoft unter anderem darauf, die zahlreichen Racks voller "Blackwell"-Chips über zwei Stockwerke zu verteilen, um so Latenzen zu reduzieren.
Unter dem Namen "Fairwater" fasst Microsoft mehrere Rechenzentren für KI-Anwendungen zusammen. Neben dem Datenzentrum am ehemaligen Foxconn-Standort in Mount Pleasant zählt man auch das gestern für Großbritannien angekündigte neue Rechenzentrum und das in Norwegen geplante "Hyperscale AI Datacenter" dazu.
Siehe auch:
Microsoft übernimmt gescheitertes Foxconn-Werk
Eigentlich wollte der taiwanesische Vertragsfertiger Foxconn schon seit 2017 in der Stadt Mount Pleasant im US-Bundesstaat Wisconsin sein erstes Werk für die Produktion von LCD-Panels errichten. Ein Jahr später war aber bereits klar, dass das zu Zeiten der ersten Präsidentschaft von Donald Trump vollmundig angekündigte Projekt niemals Realität werden würde.Jetzt werden die Hallen von Microsoft zu einem der weltweit größten Rechenzentren ausgebaut. Wie die Redmonder heute bekannt gaben, soll dort ab Anfang 2026 der Betrieb des sogenannten "Fairwater AI Data Center" aufgenommen werden. Insgesamt werden rund 3,3 Milliarden US-Dollar in das Rechenzentrum investiert, das natürlich vor allem für KI-Aufgaben verwendet wird.
Hunderttausende GB200 'Blackwell'-GPUs im Einsatz
In drei Hallen werden auf insgesamt gut 110.000 Quadratmetern Fläche Server errichtet, die mit "Hunderttausenden" Nvidia GB200 KI-GPUs bestückt sein sollen. Die zahlreichen Grafikchips werden mit "genug Glasfaser verbunden, um die Erde 4,5 Mal zu umrunden", teilte Microsoft-Chef Satya Nadella in einem Blog-Eintrag mit. Der Softwarekonzern will mit dem Neubau seine Fähigkeiten beim KI-Training erheblich beschleunigen.Die Redmonder sparen nicht mit Superlativen, soll das neue Rechenzentrum doch "zehn Mal leistungsfähiger als der stärkste Supercomputer" sein. Das Rechenzentrum soll ab Anfang 2026 den Betrieb aufnehmen und wird zu 90 Prozent mit einem geschlossenen Wasserkreislauf gekühlt. Dadurch soll der Ressourcenverbrauch zumindest vor Ort minimiert werden. Bei seinem neuen Rechenzentrum in Wisconsin setzt Microsoft unter anderem darauf, die zahlreichen Racks voller "Blackwell"-Chips über zwei Stockwerke zu verteilen, um so Latenzen zu reduzieren.
Unter dem Namen "Fairwater" fasst Microsoft mehrere Rechenzentren für KI-Anwendungen zusammen. Neben dem Datenzentrum am ehemaligen Foxconn-Standort in Mount Pleasant zählt man auch das gestern für Großbritannien angekündigte neue Rechenzentrum und das in Norwegen geplante "Hyperscale AI Datacenter" dazu.
Zusammenfassung
- Microsoft baut in Wisconsin das angeblich leistungsstärkste KI-Rechenzentrum
- Ehemaliges Foxconn-Werkgelände wird für 3,3 Milliarden Dollar umgebaut
- Betrieb des Fairwater AI Data Centers soll Anfang 2026 starten
- Hunderttausende Nvidia GB200 KI-GPUs werden auf 110000 Quadratmetern verbaut
- Das Rechenzentrum soll zehnmal leistungsfähiger als der stärkste Supercomputer
- Kühlung erfolgt zu 90 Prozent über geschlossenen Wasserkreislauf
- Fairwater-Projekt umfasst auch Rechenzentren in Großbritannien und Norwegen
Siehe auch:
- Microsoft als Helfer Israels: Rechenzentrum in den Niederlanden besetzt
- Microsofts Idee für Untersee-Rechenzentren lebt in China groß weiter
- Jetzt auch USA: Microsoft streicht Pläne für weitere Rechenzentren
- Microsoft stoppt den Bau mehrerer neuer Rechenzentren in aller Welt
- Microsoft kauft Kürbisfarm für 76 Mio. Dollar - für neues Rechenzentrum
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