Trumps Sicherheitsberater nutzte Gmail für vertrauliche Informationen
Trumps Sicherheitsberater Michael Waltz steht erneut in der Kritik: Nach dem Signal-Leak soll er laut Berichten auch seinen privaten Gmail-Account für Regierungsgeschäfte genutzt haben - ein potenzielles Sicherheitsrisiko für sensible Informationen. m
Ein hochrangiger Mitarbeiter von Waltz soll den kommerziellen E-Mail-Dienst für technische Gespräche über Militärpositionen und Waffensysteme mit Kollegen anderer Regierungsbehörden verwendet haben. Waltz selbst ließ sich demnach seinen Terminplan und andere Arbeitsdokumente an sein privates Gmail-Konto senden.
Die Enthüllungen folgen einem peinlichen Vorfall, bei dem Waltz versehentlich den Chefredakteur des Magazins The Atlantic, Jeffrey Goldberg, zu einer Signal-Chatgruppe hinzufügte. In dieser Gruppe diskutierten hochrangige Regierungsmitglieder, darunter Vizepräsident JD Vance und Verteidigungsminister Pete Hegseth, Details eines geplanten Militärschlags im Jemen.
Cybersicherheitsexperten zeigen sich alarmiert über die laxen Sicherheitspraktiken. "E-Mail ist nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, und der Inhalt einer Nachricht kann an vielen Stellen abgefangen und gelesen werden, auch auf den E-Mail-Servern von Google", erklärte Eva Galperin, Direktorin für Cybersicherheit bei der Electronic Frontier Foundation, gegenüber der Washington Post.
Besonders brisant: Waltz hatte in der Vergangenheit die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton für die Nutzung eines privaten E-Mail-Servers scharf kritisiert. "Was hat das Justizministerium dagegen unternommen? Einen Dreck!", schrieb Waltz noch im Juni 2023 in sozialen Medien.
Trotz der Kontroverse steht Präsident Trump öffentlich hinter seinem Sicherheitsberater. "Ich entlasse keine Leute wegen Fake News und Hexenjagden", erklärte Trump am Sonntag hinsichtlich des Signal-Vorfalls. Intern soll er jedoch verärgert sein - weniger wegen möglicher Sicherheitsrisiken, sondern vielmehr wegen der Einbeziehung eines kritischen Journalisten in vertrauliche Gespräche.
Was haltet ihr von diesen wiederholten Sicherheitspannen im Weißen Haus? Sollte ein Nationaler Sicherheitsberater nach solchen Vorfällen zurücktreten müssen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Sicherheitsrisiko Gmail im Weißen Haus
Donald Trumps nationaler Sicherheitsberater Michael Waltz und sein Team haben offenbar regelmäßig ihre privaten Gmail-Konten für dienstliche Kommunikation genutzt. Laut mehreren übereinstimmenden Medienberichten wurden über diese ungesicherten Kanäle sogar sensible militärische Informationen ausgetauscht - ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Aber womöglich "praktisch", wenn Google automatisch den Termin für den nächsten Militärschlag zum Kalender hinzufügt.Ein hochrangiger Mitarbeiter von Waltz soll den kommerziellen E-Mail-Dienst für technische Gespräche über Militärpositionen und Waffensysteme mit Kollegen anderer Regierungsbehörden verwendet haben. Waltz selbst ließ sich demnach seinen Terminplan und andere Arbeitsdokumente an sein privates Gmail-Konto senden.
Erneute Sicherheitspanne nach Signal-Leak
Die Washington Post berichtet, dass die E-Mail-Header der untersuchten Nachrichten zeigen, wie Waltz' Mitarbeiter Gmail nutzte, während seine Gesprächspartner in anderen Behörden ihre offiziellen Regierungskonten verwendeten. Waltz-Sprecher Brian Hughes dementierte die Vorwürfe teilweise: "Waltz hat keine klassifizierten Informationen über ein offenes Konto gesendet und würde das auch nicht tun."Die Enthüllungen folgen einem peinlichen Vorfall, bei dem Waltz versehentlich den Chefredakteur des Magazins The Atlantic, Jeffrey Goldberg, zu einer Signal-Chatgruppe hinzufügte. In dieser Gruppe diskutierten hochrangige Regierungsmitglieder, darunter Vizepräsident JD Vance und Verteidigungsminister Pete Hegseth, Details eines geplanten Militärschlags im Jemen.
Cybersicherheitsexperten zeigen sich alarmiert über die laxen Sicherheitspraktiken. "E-Mail ist nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, und der Inhalt einer Nachricht kann an vielen Stellen abgefangen und gelesen werden, auch auf den E-Mail-Servern von Google", erklärte Eva Galperin, Direktorin für Cybersicherheit bei der Electronic Frontier Foundation, gegenüber der Washington Post.
Besonders brisant: Waltz hatte in der Vergangenheit die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton für die Nutzung eines privaten E-Mail-Servers scharf kritisiert. "Was hat das Justizministerium dagegen unternommen? Einen Dreck!", schrieb Waltz noch im Juni 2023 in sozialen Medien.
Trotz der Kontroverse steht Präsident Trump öffentlich hinter seinem Sicherheitsberater. "Ich entlasse keine Leute wegen Fake News und Hexenjagden", erklärte Trump am Sonntag hinsichtlich des Signal-Vorfalls. Intern soll er jedoch verärgert sein - weniger wegen möglicher Sicherheitsrisiken, sondern vielmehr wegen der Einbeziehung eines kritischen Journalisten in vertrauliche Gespräche.
Was haltet ihr von diesen wiederholten Sicherheitspannen im Weißen Haus? Sollte ein Nationaler Sicherheitsberater nach solchen Vorfällen zurücktreten müssen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Trumps Sicherheitsberater Waltz nutzte Gmail für Regierungsgeschäfte
- Sensible militärische Informationen über ungesicherte Kanäle ausgetauscht
- Waltz' Mitarbeiter verwendeten Gmail für technische Militärgespräche
- Vorfall folgt auf versehentliche Einladung eines Journalisten in Signal-Chat
- Cybersicherheitsexperten zeigen sich alarmiert über laxe Sicherheitspraktiken
- Waltz kritisierte früher Clinton für Nutzung privater E-Mail-Server
- Trump steht öffentlich hinter Waltz, soll aber intern verärgert sein
Siehe auch:
- Trump-Regierung erklärt 'Signal-Gate' nach einer Woche für erledigt
- Tesla-Aktie stürzt ab: Trump-Zölle und Musks Politik belasten Kurs
- Trump ist sich sicher: TikTok-Deal kommt ganz bestimmt bis Samstag
- Bloß nicht Herrn Trump aufregen: EU plant milde Strafe für Meta & Apple
- Trump vermutet "Hexenjagd" und meint, dass Signal "defekt" sei
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - Heute 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Heute 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Gestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Vorgestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Vorgestern 12:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen