Trump ist sich sicher: TikTok-Deal kommt ganz bestimmt bis Samstag
Rund um die Frage der Zukunft TikToks ist es zuletzt recht ruhig geworden. Doch nun erklärte US-Präsident Donald Trump, dass es noch vor dem Ablauf der Frist am kommenden Samstag eine Lösung für den anstehenden Verkauf der Plattform geben wird.
Hintergrund dessen sind nationale Sicherheitsbedenken: Die US-Regierung befürchtet, dass ByteDance durch die chinesische Regierung beeinflusst werden könnte und die App zur Datensammlung oder für politische Einflussnahme genutzt wird. Das Verbot sollte auf Grundlage eines Gesetzes aus dem Jahr 2024 in Kraft treten.
Trump erklärte nun laut eines Berichts der Nachrichtenagentur Reuters: "Es gibt eine Menge potenzieller Käufer. Das Interesse an TikTok ist enorm." Er betonte zudem, dass er die Weiterführung der Plattform befürworte: "Ich möchte, dass TikTok am Leben bleibt."
TikTok selbst hat sich bislang nicht zu den aktuellen Entwicklungen geäußert. Unterdessen berichtet Reuters, dass die Private-Equity-Firma Blackstone prüfe, eine kleinere Minderheitsbeteiligung an TikToks US-Geschäft zu erwerben. Insidern zufolge erwägt Blackstone, sich einer Investorengruppe anzuschließen, zu der unter anderem Susquehanna International Group und General Atlantic gehören. Diese Gruppe gilt derzeit als aussichtsreichster Kandidat für eine Übernahme.
Vizepräsident JD Vance zeigte sich optimistisch und erklärte, dass bis zum Stichtag eine grundsätzliche Einigung über die Zukunft der Plattform erreicht werden könne. Die US-Regierung spielt in den Verhandlungen eine ungewöhnlich aktive Rolle und agiert laut Berichten fast wie eine Investmentbank, um die Abwicklung zu erleichtern. Die Zukunft von TikTok in den USA bleibt dennoch ungewiss. Sollte keine Lösung gefunden werden, droht TikTok in den USA das Aus.
Siehe auch:
Verlängerte Frist läuft ab
Die Video-Plattform, die in den USA von rund 170 Millionen Menschen genutzt wird, steht unter Druck, sich von ihrem chinesischen Mutterkonzern ByteDance zu trennen, um einem Verbot zu entgehen. Im Januar hatte Trump die dafür vorgesehene Frist bis zum 5. April verlängert, um einen nicht aus China stammenden Käufer für TikTok zu finden.Hintergrund dessen sind nationale Sicherheitsbedenken: Die US-Regierung befürchtet, dass ByteDance durch die chinesische Regierung beeinflusst werden könnte und die App zur Datensammlung oder für politische Einflussnahme genutzt wird. Das Verbot sollte auf Grundlage eines Gesetzes aus dem Jahr 2024 in Kraft treten.
Trump erklärte nun laut eines Berichts der Nachrichtenagentur Reuters: "Es gibt eine Menge potenzieller Käufer. Das Interesse an TikTok ist enorm." Er betonte zudem, dass er die Weiterführung der Plattform befürworte: "Ich möchte, dass TikTok am Leben bleibt."
TikTok selbst hat sich bislang nicht zu den aktuellen Entwicklungen geäußert. Unterdessen berichtet Reuters, dass die Private-Equity-Firma Blackstone prüfe, eine kleinere Minderheitsbeteiligung an TikToks US-Geschäft zu erwerben. Insidern zufolge erwägt Blackstone, sich einer Investorengruppe anzuschließen, zu der unter anderem Susquehanna International Group und General Atlantic gehören. Diese Gruppe gilt derzeit als aussichtsreichster Kandidat für eine Übernahme.
Ungewöhnliche Rolle
Obwohl die Frist für den Verkauf auf den 5. April festgelegt wurde, hatte Trump zuvor signalisiert, dass er bereit wäre, eine Verlängerung zu gewähren, falls bis dahin keine Einigung erzielt werde. Zudem deutete er an, dass er Peking im Gegenzug für eine Zustimmung zu einem Verkauf möglicherweise wirtschaftliche Zugeständnisse wie Zollreduzierungen anbieten könnte.Vizepräsident JD Vance zeigte sich optimistisch und erklärte, dass bis zum Stichtag eine grundsätzliche Einigung über die Zukunft der Plattform erreicht werden könne. Die US-Regierung spielt in den Verhandlungen eine ungewöhnlich aktive Rolle und agiert laut Berichten fast wie eine Investmentbank, um die Abwicklung zu erleichtern. Die Zukunft von TikTok in den USA bleibt dennoch ungewiss. Sollte keine Lösung gefunden werden, droht TikTok in den USA das Aus.
Zusammenfassung
- Trump erwartet TikTok-Deal vor Ablauf der Frist am 5. April 2025
- US-Regierung drängt auf Verkauf wegen nationaler Sicherheitsbedenken
- TikTok hat in den USA etwa 170 Millionen Nutzer
- Blackstone erwägt Minderheitsbeteiligung an TikToks US-Geschäft
- Trump signalisiert Bereitschaft für Fristverlängerung bei Bedarf
- US-Regierung spielt ungewöhnlich aktive Rolle in Verhandlungen
- Bei ausbleibendem Deal droht TikTok in den USA das Aus
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