Bundestagswahl 2025: Das Wichtigste zur Wahl im Überblick
Schneller als gedacht, steht die nächste Bundestagswahl an. Während die Wahlkämpfer diverser Parteien diesmal dick angezogen auf den Marktplätzen stehen müssen, schauen wir uns kurz an, was am kommenden Wochenende zu beachten ist.
Für den Wähler ist es zuweilen nicht einfach, genau auszumachen, wem man nun wohl die Stimme geben sollte. In der öffentlichen Aufregung um das populistische Migrationsthema kommen wichtige Fragen kaum vor - etwa wie genau das Leben und Wohnen bezahlbar bleibt, wohin sich die Wirtschaft entwickeln soll, wie unsere Lebensgrundlagen erhalten werden können und wie man mit den neuen Bedrohungen aus Ost und West umzugehen gedenkt. Infografik Bundestagswahlen: Was sind die größten Herausforderungen Deutschlands?
Mit der Wahlbenachrichtigungskarte lässt sich auch noch bis kurz vor Schluss Briefwahl beantragen. Der letzte Termin ist hier Freitag, der 21. Februar, um 15 Uhr. Es sind natürlich auch die Postlaufzeiten zu beachten: Wer die Wahlunterlagen zugeschickt haben will, sollte am besten sofort aktiv werden. Bis zum genannten Zeitpunkt kann aber jeder auch einfach ins Rathaus seiner Stadt oder Gemeinde gehen und dort die Briefwahl beantragen. Der Vorteil: Die Stimmabgabe kann direkt vor Ort erfolgen und man muss nicht noch einmal zum Briefkasten gehen.
Apropos Wahlbenachrichtigungskarte: Mit dieser werdet ihr zwar benachrichtigt, dass ihr zur Wahl aufgerufen seid und wo ihr abstimmen könnt. Ihr benötigt sie aber nicht zwingend, um wählen zu gehen. Sowohl im Wahllokal als auch vorab im Rathaus genügen Personalausweis oder Reisepass - einen von beiden müsst ihr aber auf jeden Fall dabeihaben.
Wichtiger allerdings ist, dass die Beteiligung dann für euch nicht beendet ist. Der Bundestag ist nur die oberste Spitze des demokratischen Gemeinwesens. Die Basis der viel zitierten Zivilgesellschaft bilden allerdings die Vereine, Initiativen und kommunalen Gremien vor Ort, in denen jeder auf der einen oder anderen Weise etwas beitragen kann.
Siehe auch:
Die Lage
Wohl auch aufgrund der Kürze des aktuellen Wahlkampfes nach dem vorzeitigen Aus der Ampel-Koalition, ist gerade einiges los. Während auf der einen Seite der sicher geglaubte Kanzler-Favorit die Nerven verliert und eine ganze Volksbewegung gegen sich aufbringt, arbeiten sich am anderen Ende vermeintliche Verlierer wieder über die 5-Prozent-Hürde. Parallel versuchen Millionäre und ausländische Autokraten, die Demokratiefeinde nach oben zu bringen.Für den Wähler ist es zuweilen nicht einfach, genau auszumachen, wem man nun wohl die Stimme geben sollte. In der öffentlichen Aufregung um das populistische Migrationsthema kommen wichtige Fragen kaum vor - etwa wie genau das Leben und Wohnen bezahlbar bleibt, wohin sich die Wirtschaft entwickeln soll, wie unsere Lebensgrundlagen erhalten werden können und wie man mit den neuen Bedrohungen aus Ost und West umzugehen gedenkt. Infografik Bundestagswahlen: Was sind die größten Herausforderungen Deutschlands?
Weniger Auswahl
Im Bundesgebiet treten diesmal 29 Parteien zur Wahl an. Das sind deutlich weniger als 2021, als bis zu 47 Wahlmöglichkeiten vorhanden waren. Das liegt vor allem daran, dass viele kleinere Organisationen die benötigten Unterstützungsunterschriften nicht in der Kürze der Zeit sammeln konnten oder wollten. In einigen Bundesländern sind die aktuellen Wahlzettel sogar noch deutlich kürzer - in Brandenburg stehen so etwa gerade einmal 13 Optionen zur Wahl. Mit wem man die meisten Überschneidungen hat, lässt sich erneut mit Tools wie etwa dem Wahl-O-Mat herausfinden.Die Wahl
Der offizielle Wahltermin ist der 23. Februar. An diesem Tag sind die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet. An welcher Adresse ihr eure Stimme abgeben könnt, steht auf der Wahlbenachrichtigungskarte, die jeder Bürger bereits erhalten haben sollte. Wem diese fehlt, der kann auch einfach beim Rathaus nachfragen.Mit der Wahlbenachrichtigungskarte lässt sich auch noch bis kurz vor Schluss Briefwahl beantragen. Der letzte Termin ist hier Freitag, der 21. Februar, um 15 Uhr. Es sind natürlich auch die Postlaufzeiten zu beachten: Wer die Wahlunterlagen zugeschickt haben will, sollte am besten sofort aktiv werden. Bis zum genannten Zeitpunkt kann aber jeder auch einfach ins Rathaus seiner Stadt oder Gemeinde gehen und dort die Briefwahl beantragen. Der Vorteil: Die Stimmabgabe kann direkt vor Ort erfolgen und man muss nicht noch einmal zum Briefkasten gehen.
Apropos Wahlbenachrichtigungskarte: Mit dieser werdet ihr zwar benachrichtigt, dass ihr zur Wahl aufgerufen seid und wo ihr abstimmen könnt. Ihr benötigt sie aber nicht zwingend, um wählen zu gehen. Sowohl im Wahllokal als auch vorab im Rathaus genügen Personalausweis oder Reisepass - einen von beiden müsst ihr aber auf jeden Fall dabeihaben.
Und dann?
Wenn am 23. Februar um 18 Uhr die Wahllokale schließen, werden die ersten Prognosen bereits etwas zum groben Wahlausgang sagen können. Wenn ihr ungeduldig seid und wissen wollt, wie sich euer Stadtteil oder euer Dorf entschieden hat, könnt ihr bei der Auszählung natürlich zuschauen.Wichtiger allerdings ist, dass die Beteiligung dann für euch nicht beendet ist. Der Bundestag ist nur die oberste Spitze des demokratischen Gemeinwesens. Die Basis der viel zitierten Zivilgesellschaft bilden allerdings die Vereine, Initiativen und kommunalen Gremien vor Ort, in denen jeder auf der einen oder anderen Weise etwas beitragen kann.
Zusammenfassung
- Bundestagswahl am 23. Februar mit 29 zur Wahl stehenden Parteien
- Kurzer Wahlkampf nach vorzeitigem Aus der Ampel-Koalition
- Wichtige Themen wie Wirtschaft und Lebensgrundlagen kommen zu kurz
- Briefwahl kann bis zum 21. Februar um 15 Uhr beantragt werden
- Zur Stimmabgabe sind Personalausweis oder Reisepass erforderlich
- Erste Prognosen werden direkt nach Schließung der Wahllokale erwartet
- Engagement in lokalen Gremien und Vereinen bleibt nach der Wahl wichtig
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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